Rute

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Rute (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Rute die Ruten
Genitiv der Rute der Ruten
Dativ der Rute den Ruten
Akkusativ die Rute die Ruten

Worttrennung:

Ru·te, Plural: Ru·ten

Aussprache:

IPA: [ˈʀuːtə], Plural: [ˈʀuːtn̩]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Rute (Info), Plural: Lautsprecherbild Ruten (Info)
Reime: -uːtə

Bedeutungen:

[1] meist zusammengebundene lange, dünne und flexible Zweige (ohne Blätter), Gerte
[2] altes preußisches Längenmaß
[3] Schwanz von Hunden oder Füchsen

Herkunft:

mittelhochdeutsch ruote, althochdeutsch ruota, germanisch *rōdō „Rute, Stange, Balken“, belegt seit dem 8. Jahrhundert[1]

Oberbegriffe:

[1] Zweig
[2] Maß
[3] Schwanz

Unterbegriffe:

[1] Birkenrute, Weidenrute
[3] Aalrute

Beispiele:

[1] Der Weihnachtsmann drohte mit der Rute.
[3] „Und wenn ich mich hinsetzte, setzte sie sich neben mich und erlaubte mir, an ihrer Rute und an ihren Ohren zu zerren.“[2]

Wortbildungen:

[1] Angelrute, Rutenbesen, Rutengänger, Wünschelrute

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1–3] Wikipedia-Artikel „Rute
[1, 3] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Rute
[1] canoo.net „Rute
[1, 2] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonRute
[1] The Free Dictionary „Rute

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „Rute“, Seite 777.
  2. Halldór Laxness: Auf der Hauswiese. Roman. Huber, Frauenfeld/Stuttgart 1978, ISBN 3-7193-0611-9, Seite 33. Isländisches Original 1975.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

Homophone: ruhte, Route
Anagramme: treu