Rotarmist

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Rotarmist (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Rotarmist

die Rotarmisten

Genitiv des Rotarmisten

der Rotarmisten

Dativ dem Rotarmisten

den Rotarmisten

Akkusativ den Rotarmisten

die Rotarmisten

Worttrennung:

Rot·ar·mist, Plural: Rot·ar·mis·ten

Aussprache:

IPA: [ˈʁoːtʔaʁˌmɪst]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] Angehöriger der Roten Armee

Weibliche Wortformen:

[1] Rotarmistin

Beispiele:

[1] „Die abgekämpften, armselig gekleideten Rotarmisten treiben Herden bunt gescheckter Rinder mit sich, und sie sind gelöster Stimmung.“[1]
[1] „Als Rotarmisten in der Nachbarschaft Anfang Januar das orthodoxe Weihnachtsfest begehen, schlachten sie Gänse.“[2]
[1] „Auf einer leeren Kreuzung sah ich plötzlich zwei dünne, junge Rotarmisten in ihren verwaschenen Uniformblusen stehen.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Rotarmist
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Rotarmist
[*] canoo.net „Rotarmist
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonRotarmist
[1] The Free Dictionary „Rotarmist
[1] Duden online „Rotarmist

Quellen:

  1. Ulla Lachauer: Abschied von der Krokuslwiese. In: Als die Deutschen weg waren. Was nach der Vertreibung geschah: Ostpreußen, Schlesien, Sudetenland. 6. Auflage. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Rheinbek 2013, ISBN 978-3-499-62204-5, Seite 115-179, Zitat Seite 123.
  2. Sonya Winterberg: Wir sind die Wolfskinder. Verlassen in Ostpreußen. Piper, München/Zürich 2014, ISBN 978-3-492-30264-7, Seite 96.
  3. Cornelia Schmalz-Jacobsen: Russensommer. Meine Erinnerungen an die Befreiung vom NS-Regime. C. Bertelsmann, München 2016, ISBN 978-3-570-10311-1, Seite 9f.