Regelspiel

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Regelspiel (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ das Regelspiel

die Regelspiele

Genitiv des Regelspieles
des Regelspiels

der Regelspiele

Dativ dem Regelspiel
dem Regelspiele

den Regelspielen

Akkusativ das Regelspiel

die Regelspiele

Worttrennung:
Re·gel·spiel, Plural: Re·gel·spie·le

Aussprache:
IPA: [ˈʁeːɡl̩ˌʃpiːl]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:
[1] Spielgeschehen, bei dem verbindliche Vorgaben hinsichtlich der Abläufe zu beachten sind

Herkunft:
Determinativkompositum aus den Substantiven Regel und Spiel

Gegenwörter:
[1] Fantasiespiel

Oberbegriffe:
[1] Spiel

Beispiele:
[1] „In den selbstgeschaffenen Regelspielen jüngerer Kinder wird auf die Beachtung der Spielregel ebenso großer Wert gelegt wie in den traditionsgebundenen Spielen des Schulkindes.“[1]
[1] „Das Regelspiel hat seinen eigentlichen Lebensbereich nicht im einzelnen spielenden Kinde, auch nicht in den wechselnden Spielgruppen, sondern in der die Generationen überdauernden Kindergemeinschaft.“[2]
[1] „Aus Amerika ist jetzt ein Buch zu uns gekommen, das dieser Auffassung gründlich widerspricht, das die Auffassung vertritt, für das soziale Lernen des Kindes könne es außerordentlich hilfreich und gewinnbringend sein, wenn es die dem Regelspiel innewohnenden Lernmöglichkeiten rechtzeitig erfährt, erlebt und erkennt.“[3]
[1] „In der Tat ist Crattys Buch auch der Versuch, die kognitiven, emotionalen und sozialen Dimensionen von Regelspielen insbesondere im Sport ans Licht zu rücken.“[4]
[1] „Ab dem siebten Lebensjahr gewinnt das Regelspiel an Bedeutung und das Reproduzieren von Szenen des realen Lebens.“[5]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Regelspiel
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Regelspiel

Quellen:

  1. Arnulf Rüssel: Das Kinderspiel. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1977, ISBN 3-5340-7051-8, Seite 96.
  2. Arnulf Rüssel: Das Kinderspiel. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1977, ISBN 3-5340-7051-8, Seite 99.
  3. Zeit Online: Für Kinder und ihre Eltern: Spielend über uns selber nachdenken. In: Zeit Online. 8. April 1977, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 19. Mai 2018).
  4. Zeit Online: Für Kinder und ihre Eltern: Spielend über uns selbst nachdenken. In: Zeit Online. 8. April 1977, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 19. Mai 2018).
  5. Siegbert A. Warwitz, Anita Rudolf: Vom Sinn des Spielens. Reflexionen und Spielideen. Schneider, Baltmannsweiler 2016, ISBN 978-3-8340-1664-5, Seite 13.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

Anagramme: Spielregel