Reff

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Reff (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ das Reff

die Reffe

Genitiv des Reffs
des Reffes

der Reffe

Dativ dem Reff
dem Reffe

den Reffen

Akkusativ das Reff

die Reffe

[1] Reff aus dem Volkskundemuseum
[3] ein Schnitter mit der Reff-Sense

Worttrennung:

Reff, Plural: Ref·fe

Aussprache:

IPA: [ʁɛf]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Reff (Info)
Reime: -ɛf

Bedeutungen:

[1] Rückentragkorb
[2] kurz für Bücherreff
[3] Landwirtschaft: Vorrichtung an der Sense, die aus parallelen Zinken besteht und mit der die Schwaden aufgefangen und gleichmäßig abgelegt werden

Herkunft:

vom mittelhochdeutschen und althochdeutschen ref[1]

Synonyme:

[1] schweizerisch: Räf

Beispiele:

[1] Der Buckelapotheker trug ein Reff, in dem er seine Arzneien verstaut hatte.
[1] „Mit dem Reff - einer Art Kiepe - auf dem Rücken, zogen die Wanderhändler zu Fuß oder mit dem Pferdewagen, später auch per Eisenbahn und Fahrrad übers Land und verkauften ihre Waren; Besen und Bürsten, Leinen, Werkzeuge für die Landwirtschaft und die vielen kleinen Dinge des Alltags.“[2]
[2] Die lange, schmale Kiste zum Transport der Bücher war ein Reff.
[3] Um mit dem Reff zügig arbeiten zu können, brauchte es Erfahrung.

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Reff
[3] Wikipedia-Artikel „Sense (Werkzeug)
[2] canoonet „Reff
[1–3] Duden online „Reff

Quellen:

  1. Siehe Duden online.
  2. Wolfgang Hoffmann: Das Eichsfeld: Eichendorff-Romantik, Prozessionen und die Wodka-Whisky-Linie. In: Konturen. Magazin für Sprache, Literatur und Landschaft. Nummer Heft 4, 1993, Seite 31-38, Zitat Seite 33.

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ das Reff

die Reffe

Genitiv des Reffs
des Reffes

der Reffe

Dativ dem Reff
dem Reffe

den Reffen

Akkusativ das Reff

die Reffe

Worttrennung:

Reff, Plural: Ref·fe

Aussprache:

IPA: [ʁɛf]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Reff (Info)
Reime: -ɛf

Bedeutungen:

[1] (abwertend) hagere alte Frau
[2] dünner, großgewachsener Mensch

Herkunft:

vom mittelniederdeutschen rif, ref, vom althochdeutschen href (Mutterschoß)[1]

Beispiele:

[1] Sieh mal, dieses Reff da!
[2] Der ist ja vielleicht ein langes Reff.

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalReff
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Reff
[1, 2] Duden online „Reff

Quellen:

  1. Siehe Duden online.

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ das Reff

die Reffs

Genitiv des Reffs
des Reffes

der Reffs

Dativ dem Reff
dem Reffe

den Reffs

Akkusativ das Reff

die Reffs

[1] Matrosen an der Rahe, um ein Reff zu setzen

Worttrennung:

Reff, Plural: Reffs

Aussprache:

IPA: [ʁɛf]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Reff (Info)
Reime: -ɛf

Bedeutungen:

[1] Seemannssprache: Verkleinern der Segelfläche, zum Beispiel durch das Aufrollen des Segels

Herkunft:

vom niederdeutschen ref(f)[1]

Beispiele:

[1] Heute segeln wir mit zwei Reffs.
[1] Früher auf den großen Seglern war es Schwerstarbeit, ein Reff zu setzen. Heute hat der Skipper ein elektrisches Rollreff und drückt auf den Knopf.

Wortbildungen:

[1] reffen, Reffbändsel, Reffauge, Reffkausch, Reffreihe, Bindereff

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] canoonet „Reff
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalReff
[1] Duden online „Reff

Quellen:

  1. Siehe Duden online.