Rechenkunst

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Rechenkunst (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Rechenkunst

die Rechenkünste

Genitiv der Rechenkunst

der Rechenkünste

Dativ der Rechenkunst

den Rechenkünsten

Akkusativ die Rechenkunst

die Rechenkünste

Worttrennung:

Re·chen·kunst, Plural: Re·chen·küns·te

Aussprache:

IPA: [ˈʁɛçn̩ˌkʊnst]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Rechenkunst (Info)

Bedeutungen:

[1] Synonym zu Arithmetik

Herkunft:

Determinativkompositum aus dem Stamm des Verbs rechnen (in der Form des Allomorphs rechen-) und dem Substantiv Kunst

Synonyme:

[1] Zahlenlehre, Arithmetik

Oberbegriffe:

[1] Größenlehre (Mathematik)

Beispiele:

[1] „Die Arithmetik (Rechenkunst) ist die Wissenschaft von der Construction der Zahlen.“[1]
[1] „Er stammt in gerader Linie, um das einzige anekdotische Glanzlicht anzubringen, das mir unter seinen nüchternen biographischen und familiären Daten bekannt wurde, von dem häufig zitierten altdeutschen Rechenmeister Adam Riese ab, der sich auch Ries und Ris schrieb und von 1492 bis 1559 lebte und das erste deutsche Lehrbuch der Rechenkunst verfaßte.“[2]

Wortbildungen:

Rechenkünstler

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Rechenkunst
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Rechenkunst
[*] canoonet „Rechenkunst
[*] Duden online „Rechenkunst
[1] Pierer's Universal-Lexikon, Band 13. Altenburg 1861, S. 878, Stichwort Rechenkunst (bei zeno.org)
[1] Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 16. Leipzig 1908, S. 657, Stichwort Rechenkunst (bei zeno.org)

Quellen:

  1. Johann Carl Fischer: Reine Elementar-Mathematik nach Gründen der kritischen Philosophie und zum Gebrauch für Vorlesungen auf Hochschulen und andern hohen Bildungsanstalten. Leipzig, 1820, Seite 30
  2. Gottfried Sello: Günter Ferdinand Ris. In: Zeit Online. 22. Juli 1966, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 6. Dezember 2015).