Rechenfehler

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Rechenfehler (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Rechenfehler

die Rechenfehler

Genitiv des Rechenfehlers

der Rechenfehler

Dativ dem Rechenfehler

den Rechenfehlern

Akkusativ den Rechenfehler

die Rechenfehler

Worttrennung:

Re·chen·feh·ler, Plural: Re·chen·feh·ler

Aussprache:

IPA: [ˈʁɛçn̩ˌfeːlɐ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Rechenfehler (Info)

Bedeutungen:

[1] Fehler beim Rechnen

Herkunft:

Determinativkompositum aus dem Stamm des Verbs rechnen (in der Form des Allomorphs rechen-) und dem Substantiv Fehler

Oberbegriffe:

[1] Fehler

Beispiele:

[1] „Ein Angebot, das Rechenfehler in der Höhe von 2 oder mehr Prozent des ursprünglichen Gesamtpreises aufweist, ist zwingend auszuscheiden.“[1]
[1] „Für komplexe Rechnungen brauchte man Quantencomputer mit Tausenden von Qubits, die alle gleichzeitig aktiv sind. Das bildet jede Menge Angriffsfläche für Störungen, die in Sekundenbruchteilen Rechenfehler verursachen würden.“[2]
[1] „H. Bürger und Tönies schreiben im Kommentar zum Mathematiklehrplan, ‚ein einziger Rechenfehler bei einer Aufgabe kann Schüler daran hindern, das Wissen zu dieser Aufgabe überhaupt zu zeigen, und kann die Schüler in eine Angstsituation versetzen.‘“[3][4]
[1] „Bei Verwendung getesteter Rechenprogramme ist es eher unwahrscheinlich, dass tatsächlich ein Rechenfehler passiert ist.“[5]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Rechenfehler
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Rechenfehler
[*] canoo.net „Rechenfehler
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Rechenfehler
[1] The Free Dictionary „Rechenfehler
[1] Duden online „Rechenfehler

Quellen:

  1. Empfehlung der österreichischen Bundes-Vergabekontrollkommission vom 8. März 2002
  2. Christian J. Meier: Der selbstheilende Quantencomputer. In: NZZOnline. 16. Juli 2015, ISSN 0376-6829 (URL, abgerufen am 22. April 2016).
  3. Peter Gröbner: Mathematik zwischen Kreativität und Formalismus. In: Grete Anzengruber u. a. (Herausgeber): Neues Lernen – Neue Gesellschaft. Schulheft. Nummer 78, Verein der Förderer der Schulhefte, Wien 1995, ISBN 3-224-19404-9, Seite 123
  4. Peter Gröbner: Mathematik zwischen Kreativität und Formalismus. In: Neues Lernen - Neue Gesellschaft. HIB Wien, 1995, abgerufen am 23. April 2016.
  5. Gerhard Navratil: Ausgleichungsrechnung I oder Die Anwendung statistischer Methoden in Vermessungswesen und GIS. Institute for Geoinformation, 28. November 2006, Seite 125, abgerufen am 23. April 2016.