Rauschmittel

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Rauschmittel (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ das Rauschmittel

die Rauschmittel

Genitiv des Rauschmittels

der Rauschmittel

Dativ dem Rauschmittel

den Rauschmitteln

Akkusativ das Rauschmittel

die Rauschmittel

Worttrennung:

Rausch·mit·tel, Plural: Rausch·mit·tel

Aussprache:

IPA: [ˈʁaʊ̯ʃˌmɪtəl], [ˈʁaʊ̯ʃˌmɪtl̩]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Rauschmittel (Info)

Bedeutungen:

[1] Sammelbezeichnung für Stoffe, die einen Rausch verursachen

Herkunft:

Determinativkompositum, zusammengesetzt aus Rausch und Mittel

Synonyme:

[1] Droge, Rauschgift, Dope, Stoff, Suchtmittel

Oberbegriffe:

[1] Stoff, Substanz

Unterbegriffe:

[1] Alkohol, Opium, Hasch, Haschisch, LSD, Ecstasy, Kokain, Heroin, Amphetamin, Narkotikum, Aufputschmittel

Beispiele:

[1] Die meisten Rauschmittel werden in Deutschland im Betäubungsmittelgesetz geregelt.
[1] Auch gesetzlich erlaubte Rauschmittel, wie zum Beispiel der Alkohol, sind letztlich Drogen und schaden der Gesundheit.
[1] Mancherorts ist es nicht strafbar Rauschmittel zu konsumieren, aber der gewerbsmäßige Handel damit ist es in jedem Fall.
[1] »Legal highs«, also legale Rauschmittel, sind zum Beispiel die Naturdrogen Tollkirsche, Stechapfel und Fliegenpilz.
[1] Der Zoll beschlagnahmte 30 kg Rauschmittel.
[1] „Die Tutanchamun mit in den Sarg gegebenen Alraunenfrüchte waren als Rauschmittel und Aphrodisiakum gedacht.“[1]

Charakteristische Wortkombinationen:

als Rauschmittel konsumieren, als Rauschmittel missbrauchen, legale Rauschmittel, Rauschmittel beschlagnahmen

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Rauschmittel
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Rauschmittel
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Rauschmittel
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonRauschmittel

Quellen:

  1. Jürgen Goldstein: Blau. Eine Wunderkammer seiner Bedeutungen. Matthes & Seitz, Berlin 2017, ISBN 978-3-95757-383-4, Seite 126f.