Provinzialität

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Provinzialität (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Provinzialität

Genitiv der Provinzialität

Dativ der Provinzialität

Akkusativ die Provinzialität

Worttrennung:

Pro·vin·zi·a·li·tät, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˌpʀovɪnʦi̯aliˈtɛːt]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] Eigenschaft, so zu sein, wie man es einer ländlichen Gegend (Provinz) und den Menschen, die dort leben, zuschreibt, unmodern, konservativ und schlicht gestrickt

Herkunft:

Ableitung (Suffigierung) vom Adjektiv provinzial mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -ität[1]

Sinnverwandte Wörter:

[1] Engstirnigkeit, Hinterwäldlertum, Kleinbürgertum, Landpomeranzentum, Piefigkeit, Provinzialismus, Rustikalität, Schlichtheit, Zurückgebliebenheit

Gegenwörter:

[1] Globalisierung, Internationalität, Mondänität, Urbanität, Weltgewandtheit

Beispiele:

[1] „Ein herausragendes Kennzeichen der Provinzialität ist insbesondere der oft unbewusste Zustand permanenter Gekränktheit, der sich nicht zuletzt aus Verschwörungstheorien speist. Damit verbunden ist die Vorstellung, dass Provinzialität auf einer besonderen Art der sozialen Bindung beruht.“[2]
[1] „Regionale Literatur wird häufig, oft allzu rasch, mit dem Etikett der Provinzialität versehen.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Provinzialität
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Provinzialität
[1] canoo.net „Provinzialität
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Provinzialität
[*] The Free Dictionary „Provinzialität
[1] Duden online „Provinzialität

Quellen: