Professorium

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Professorium (Deutsch)[Bearbeiten]

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Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ das Professorium

die Professorien

Genitiv des Professoriums

der Professorien

Dativ dem Professorium

den Professorien

Akkusativ das Professorium

die Professorien

Worttrennung:

Pro·fes·so·ri·um, Plural: Pro·fes·so·ri·en

Aussprache:

IPA: [pʁofɛˈsoːʁiʊm]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Professorium (Info)

Bedeutungen:

[1] Gesamtheit aller Professoren einer Hochschule oder eines Fachbereichs
[2] Veranstaltung, bei der sich alle neu berufenen Professoren vorstellen  •  Diese Bedeutungsangabe sollte ergänzt werden.
[3] regelmäßiges Treffen von Professoren (und anderen Dozenten), bei dem verschiedene Themen mit Bezug zur Lehre, zu laufenden oder anstehenden Berufungsverfahren oder Ähnlichem besprochen werden
[4] Phase der Ausbildung nach dem Noviziat in Ordensgemeinschaften  •  Diese Bedeutungsangabe sollte ergänzt werden.

Beispiele:

[1] „Cassirer hat das Verdienst, angesichts der nationalsozialistischen Universitätsreformvorstellungen, die durch den damaligen Historiker Rein 1932 dem Professorium vorgetragen wurden, darauf verwiesen zu haben, dass ‚eine Universität nur durch eine Idee gerechtfertigt werden könne, die Idee des Wissens, oder noch eigentlicher die Idee des Erkennens.‘“[1]
[1] „Mein Dank gilt deshalb an erster Stelle dem Professorium des Fachbereichs, vor allem den beiden Gutachtern Prof. Dr. Theofried Baumeister, dessen Noblesse und Integrität ich gerade da zu schätzen gelernt habe, wo er andere Positionen vertritt, und Prof. Dr. Armin Kreiner, der sich freundlicherweise der Mühe unterzogen hat, als Systematiker eine historische Arbeit zu beurteilen.“[2]
[1] „Die Auseinandersetzung weitete sich dann zu einem Konflikt im Professorium aus.“[3]
[1] „Zur Vermeidung unnötiger Fehler bei der Beurteilung des Bindungs- und Beziehungsgeflechtes unter Hinzuziehung Sachverständiger anderer Professorien wäre es angebrachter, im juristischen Sprachgebrauch ebenso wie in der Psychologie zwischen Bindungen und Beziehungen zu unterscheiden und die Unterscheidungen im Gesetzestext zu verdeutlichen.“[4]
[1] „Schließlich stellte der Hochschulrektor den Festgästen als neue Mitglieder des Professoriums die Professorin für Praktische Theologie mit dem Schwerpunkt Diakonische Pastoral, Dr. theol. habil. Dr. med. Doris Nauer, und den Honorarprofessor für Kirche und Kommunikation, Dr. theol. Manfred Becker-Huberti, vor.“[5]
[2] „Zum traditionellen Professorium lädt der Rektor der Ruperto Carola am Donnerstag, 7. November 2013, in die Aula der Alten Universität ein. 14 neuberufene Professorinnen und Professoren aus verschiedenen Fakultäten stellen sich in Kurzvorträgen mit Informationen zum beruflichen Hintergrund und zu ihren Forschungsschwerpunkten vor.“[6]
[3] „Im Februar wurden wir, Hanna Huber, meine ehemalige Schulkameradin, die nun sehr eifrig Botanik studierte, und ich, von Dr. Witschi zum Professorium eingeladen.“[7]
[3] „Außerdem gibt es während des Semesters […] drei Professorien und Fakultätsrunden.“[8]
[3] „Damit ist eine erste Grenze der möglichen Chancen formuliert: die geübten eingefahrenen Entscheidungsweisen, der Umgang, die Konventionen und Rituale in der ProfessorInnenschaft, in Professorien, Fachbereichs- und Fakultätenratssitzungen, in Gremien aller Art, prinzipiell bis in die Senate, also an vielen Entscheidungsorten und in Entscheidungsfeldern, in denen neue Nachfragen, Unwissen oder Besserwissen, neue Interessen und neue Perspektiven herausfordern, ungewohnt sind, Widerstände erzeugen oder Irritationen und Unsicherheiten.“[9]
[3] „Das Professorium ist die Konferenz aller Professoren und Dozenten, die Mitglieder der Hochschulkonferenz sind. […] Das Professorium dient der Information und der gemeinsamen Meinungsbildung in Fragen, die die Hochschule betreffen.“[10]
[3] „Auf bestimmte Statusgruppen bezogen […] sind Arenen wie Professorien und Hochschullehrervollversammlungen, die auf Universitäts- oder Fakultätsebene stattfinden […].“[11]
[4] „Im Professorium, in welches die Jünglinge aus dem Noviziate eintreten, gibt es drei wissenschaftliche Lehrkanzeln, unter denen die der mathematischen Wissenschaften den Vorrang behauptet; […].“[12]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Professorium
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Professorium

Quellen:

  1. Anton Knuth: Der Protestantismus als moderne Religion. Historisch-systematische Rekonstruktion der religionsphilosophischen Theologie Kurt Leeses (1887-1965). Peter Lang, Frankfurt am Main u.a. 2005, ISBN 978-3-631-53760-2, Seite 102 (zitiert nach Google Books)
  2. Andreas Merkt: Das Patristische Prinzip. Eine Studie zur theologischen Bedeutung der Kirchenväter. Brill, Leiden/Boston/Köln 2001, Seite 11 (zitiert nach Google Books)
  3. Klaus Garber u.a. (Herausgeber): Kulturgeschichte Ostpreussens in der Frühen Neuzeit. Tübingen 2001, ISBN 978-3-484-36556-8, Seite 270 (zitiert nach Google Books)
  4. Angelika Zimmer: Das Sorge- und Umgangsrecht im Lichte der Kindschaftsrechtsreform. Eine interdisziplinäre Betrachtung. LIT Verlag, Berlin/Münster 2011, ISBN 978-3-643-11078-7, Seite 27 (zitiert nach Google Books)
  5. Machbarkeit nicht als höchste Maxime etablieren!. Bistum Trier, 9. Dezember 2007, abgerufen am 2. Januar 2017.
  6. Professorium: Neuberufene Wissenschaftler stellen sich vor. Universität Heidelberg, 31. Oktober 2013, abgerufen am 2. Januar 2017.
  7. Adrienne von Speyr: Aus meinem Leben. Fragment einer Selbstbiographie. Johannes-Verlag, Einsiedeln 1968, Seite 248 (zitiert nach Google Books)
  8. Volker Nissen u.a. (Herausgeber): Studienführer Consulting. Studienangebote in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Springer Gabler, Wiesbaden 2012, ISBN 978-3-8349-4465-8, Seite 266 (zitiert nach Google Books)
  9. Maria-Eleonora Karsten: Hochschulmanagement – (ein) wesentlicher Ort für die Realisierung von Geschlechtergerechtigkeit in Forschung, Lehre und Erkenntnisproduktion. In: Kathrin Heinz/Barbara Thiessen (Herausgeber): Feministische Forschung – Nachhaltige Einsprüche. Springer Fachmedien, Wiesbaden 2003, ISBN 978-3-8100-3256-0, Seite 399 (Google Books).
  10. Ordnung für das Professorium. Philosophisch-Theologische Hochschule Sankt Georgen, 5. Juli 1996, abgerufen am 2. Januar 2017.
  11. Bernd Kleimann: Universitätsorganisation und präsidiale Leitung. Führungspraktiken in einer multiplen Hybridorganisation. Springer Fachmedien, Wiesbaden 2016, ISBN 978-3-658-11837-5, Seite 552 (Google Books).
  12. Österreichische Blätter für Literatur und Kunst, Geschichte, Geographie, Statistik und Naturkunde, Band 4. Wien 1847, Seite 986 (zitiert nach Google Books)

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Provisorium