Polyeder

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Polyeder (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n, m[Bearbeiten]

Singular 1 Singular 2

Plural

Nominativ das Polyeder der Polyeder

die Polyeder

Genitiv des Polyeders des Polyeders

der Polyeder

Dativ dem Polyeder dem Polyeder

den Polyedern

Akkusativ das Polyeder den Polyeder

die Polyeder

[1] Das Trigondodekaeder ist ein Polyeder, das von zwölf regelmäßigen Dreiecken begrenzt ist.

Anmerkung:

„Laut Duden ist es Neutrum. Manchmal wird es in der Literatur aber auch fälschlich maskulin verwendet.“[1] Das Österreichische Wörterbuch gibt beide Genera an.[2]

Worttrennung:

Po·ly·eder, Plural: Po·ly·eder

Aussprache:

IPA: [polyˈʔeːdɐ]
Hörbeispiele:
Reime: -eːdɐ

Bedeutungen:

[1] Geometrie: Körper, der von ebenen Flächen (Vielecke, Polygone) begrenzt wird, die nicht alle die gleiche Form haben müssen

Herkunft:

griechisch polýedros „vielflächig“ zu hédra „Fläche[3]

Synonyme:

[1] Ebenflächner, Vielflach, Vielflächner

Oberbegriffe:

[1] Körper

Unterbegriffe:

[1] Deltoidalhexakontaeder, Dodekaeder, Hexaeder, Ikosaeder, Oktaeder, Prisma, platonischer Körper, Parallelepiped, Pyramidenstumpf

Beispiele:

[1] Die konvexen Polyeder, die durch regelmäßige Vielecke begrenzt sind und nicht in eine der vorherigen Kategorien fallen, sind die 92 Johnson-Körper.[4]
[1] „Wir haben eine Fläche entfernt, den Polyeder an dem entstandenen Loch auseinander gezogen und dann flach gedrückt.“[5]
[1] „Der Benutzer sieht bei der Flächenauswahl den Polyeder in 3d Ansicht sowie die ausgewählte Fläche in einer Draufsicht.“[6]
[1] „Eine wichtige Charakteristik von nicht-konvexen Polyedern ist die Existenz von Kanten, die eine Vertiefung (Einkerbung, notch) in den Polyeder bilden.“[7]
[1] „Dann müssen die den Polyeder umschließenden Flächen angegeben werden.“[8]

Wortbildungen:

polyedrisch

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Polyeder
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Polyeder
[1] canoo.net „Polyeder
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonPolyeder“ hier auch das maskuline Genus
[1] ÖBV im Auftrag des Bundesministeriums für Unterricht und Kulturelle Angelegenheiten (Herausgeber): Österreichisches Wörterbuch. Neubearbeitung auf der Grundlage des amtlichen Regelwerks. Schulausgabe – 38. neubearbeitete Auflage. ÖBV, Pädag. Verl., Wien 1997, ISBN 3-215-07910-0 (Bearbeitung: Otto Back et al.; Red.: Herbert Fussy)

Quellen:

  1. Peter Gritzmann: Grundlagen der Mathematischen Optimierung. Springer, 2013, Seite 6 (Fußnote, Zitiert nach Google Books)
  2. ÖBV im Auftrag des Bundesministeriums für Unterricht und Kulturelle Angelegenheiten (Herausgeber): Österreichisches Wörterbuch. Neubearbeitung auf der Grundlage des amtlichen Regelwerks. Schulausgabe – 38. neubearbeitete Auflage. ÖBV, Pädag. Verl., Wien 1997, ISBN 3-215-07910-0 (Bearbeitung: Otto Back et al.; Red.: Herbert Fussy)
  3. Duden online „Polyeder
  4. Wikipedia-Artikel „Polyeder
  5. Alexander Engel: Der Eulersche Polyedersatz. In: Clara Löh, Stefan Krauss, Niki Kilbertus (Herausgeber): Quod erat knobelandum. Springer, 2016, Seite 141 (Zitiert nach Google Books)
  6. Dieter Wloka: Robotersimulation. Springer, 2013, Seite 129 (Zitiert nach Google Books)
  7. Petra von Both: Forum Bauinformatik. KIT Scientific Publishing, 2009, Seite 100 (Zitiert nach Google Books)
  8. W. E. Fischer: Datenbanksystem für CAD-Arbeitsplätze. Springer, 2013, Seite 24 (Zitiert nach Google Books)