Plumpsklo

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Plumpsklo (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ das Plumpsklo die Plumpsklos
Genitiv des Plumpsklos der Plumpsklos
Dativ dem Plumpsklo den Plumpsklos
Akkusativ das Plumpsklo die Plumpsklos
[1] moderneres Plumpsklo

Worttrennung:

Plumps·klo, Plural: Plumps·klos

Aussprache:

IPA: [ˈplʊmpsˌkloː], Plural: [ˈplʊmpsˌkloːs]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] Toilette ohne Wasserspülung über einer Grube, in die die Exkremente fallen

Herkunft:

Determinativkompositum, zusammengesetzt aus dem Stamm des Verbs plumpsen und dem Substantiv Klo

Synonyme:

[1] Plumpsklosett

Oberbegriffe:

[1] Abort, Klo, Klosett, Toilette

Beispiele:

[1] Auf dem Bauernhof befindet sich auch heutzutage noch ein altes Plumpsklo.
[1] „Die Wasserpumpe steht im Hinterhof, ebenso das Plumpsklo.“[1]
[1] „Zu Hause sammelte die Großmutter die Schnecken in einer Blechbüchse, hatte sie früher ins Plumpsklo geworfen.“[2]
[1] „In einem staubigen Dorf 70 Kilometer südlich von Delhi steht ein Mann mit rotem Seidenschal vor einem Plumpsklo.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Plumpsklo
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Plumpsklo
[*] canoo.net „Plumpsklo
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonPlumpsklo
[1] The Free Dictionary „Plumpsklo
[1] Duden online „Plumpsklo

Quellen:

  1. Christian Schulz: Ein Klavier für das Gebietskomitee. In: Als die Deutschen weg waren. Was nach der Vertreibung geschah: Ostpreußen, Schlesien, Sudetenland. 6. Auflage. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 2013, ISBN 978-3-499-62204-5, Seite 221-282, Zitat Seite 232.
  2. Ulla Hahn: Aufbruch. Roman. 5. Auflage. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2010, ISBN 978-3-421-04263-7, Seite 186.
  3. Katrin Kuntz: Kein schöner Land. In: DER SPIEGEL. Nummer Heft 1, 2016, Seite 76-81, Zitat: Seite 79.