Pflegerin

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Pflegerin (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Pflegerin

die Pflegerinnen

Genitiv der Pflegerin

der Pflegerinnen

Dativ der Pflegerin

den Pflegerinnen

Akkusativ die Pflegerin

die Pflegerinnen

Worttrennung:

Pfle·ge·rin, Plural: Pfle·ge·rin·nen

Aussprache:

IPA: [ˈp͡fleːɡəʁɪn]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Pflegerin (Info)

Bedeutungen:

[1] weibliche Person, die jemanden pflegt
[2] selten: weibliche Person, die sich um Krankenhauspatienten kümmert
[3] Kurzwort: weibliche Person, die minderjährige Patienten betreut

Abkürzungen:

Pfl.

Herkunft:

Ableitung (Motion, Movierung) des Femininums aus der männlichen Form Pfleger mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -in

Synonyme:

[2] Krankenschwester
[3] Kinderpflegerin

Männliche Wortformen:

[1] Pfleger

Unterbegriffe:

[1] Altenpflegerin, Entbindungspflegerin, Familienpflegerin, Fußpflegerin, Gesundheitspflegerin, Hauspflegerin, Heilerziehungspflegerin, Kinderpflegerin, Krankenpflegerin, Sozialpflegerin, Tierpflegerin

Beispiele:

[1] Die Pflegerin bringt dem Patienten ein Glas Wasser.
[1] Im Affengehege arbeiten momentan mehr Pflegerinnen als Pfleger.
[1] „Nach einem Kilometer, wir haben die Innenstadt verlassen, passieren wir das Seniorenheim von Hausach; ein paar Pflegerinnen schauen zum Fenster heraus und winken uns zu.“[1]
[1] „Ihr fiel aber nichts ein, außer eine Pflegerin zu engagieren, die von Maman-Bozorg spätestens nach zwei Wochen wieder vor die Tür gesetzt wurde.“[2]
[2] Zwei Pflegerinnen waren nötig, um den Patienten umzulagern.
[3] Der kleine Thomas war von keiner Pflegerin zu bändigen.

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1–3] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Pflegerin
[*] canoonet „Pflegerin
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalPflegerin
[1–3] Duden online „Pflegerin

Quellen:

  1. Björn Kuhligk, Tom Schulz: Rheinfahrt. Ein Fluss. Seine Menschen. Seine Geschichten. Orell Füssli, Zürich 2017, ISBN 978-3-280-05630-1, Seite 230.
  2. Nava Ebrahimi: Sechzehn Wörter. Roman. btb, München 2019, ISBN 978-3-442-71754-5, Seite 39.