Petroglyphe

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Petroglyphe (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Petroglyphe die Petroglyphen
Genitiv der Petroglyphe der Petroglyphen
Dativ der Petroglyphe den Petroglyphen
Akkusativ die Petroglyphe die Petroglyphen
[1] Petroglyphen auf der Spanischen Insel La Palma

Worttrennung:

Pe·t·ro·gly·phe, Plural: Pe·t·ro·gly·phen

Aussprache:

IPA: [petʀoˈɡlyːfə]
Hörbeispiele:
Reime: -yːfə

Bedeutungen:

[1] in Stein geritzte bildliche und grafische Darstellungen aus prähistorischer Zeit

Herkunft:

Kunstwort, zusammengesetzt aus dem gebundenen Lexem Petro-, zu griechisch πέτρος (pétros) „Stein“, und dem Substantiv Glyphe, zu griechisch γλυφή (glyphḗ) „das Gravieren“[1]

Beispiele:

[1] „Als Sonnensteine werden drei Steine bezeichnet, die in Beckstedt bei Colnrade, Harpstedt und Horsten in Niedersachsen gefunden wurden. […] Die Steine zeigen die Petroglyphen konzentrischer Kreise auf der Vorderseite, die um einen vertieften Mittelpunkt verlaufen.“[2]
[1] „Doch auch die uralten Petroglyphen (Felsritzungen) der Fezzan und Tassili in Libyen und Algerien und die jungsteinzeitlichen Felsmalereien in Marokko gehören zu dem reichen Schatz an Inspirationen, dessen sich zeitgenössische Maler im Maghreb bedienen und in ihrer eigenen Kunst verarbeiten.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Petroglyphe
[1] Duden online „Petroglyphe
[*] canoo.net „Petroglyphe

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Seite 1036, 515
  2. Wikipedia-Artikel „Sonnenstein (Menhir)
  3. Asfa-Wossen Asserate: Afrika. Die 101 wichtigsten Fragen und Antworten. C. H. Beck, München 2010, ISBN 978-3-406-60096-9, Seite 77. Kursiv gedruckt: Fezzan und Tassili.