Perchtoldsdorf

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Perchtoldsdorf (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n, Toponym[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ (das) Perchtoldsdorf
Genitiv (des Perchtoldsdorf)
(des Perchtoldsdorfs)

Perchtoldsdorfs
Dativ (dem) Perchtoldsdorf
Akkusativ (das) Perchtoldsdorf
[1] Marktplatz in Perchtoldsdorf mit Blick auf den Wehrturm

Anmerkung zum Artikelgebrauch:

Der Artikel wird gebraucht, wenn „Perchtoldsdorf“ in einer bestimmten Qualität, zu einem bestimmten Zeitpunkt oder Zeitabschnitt als Subjekt oder Objekt im Satz steht. Ansonsten, also normalerweise, wird kein Artikel verwendet.

Worttrennung:

Perch·tolds·dorf, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈpɛʁçtɔlt͡sdɔʁf]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] südlich von Wien gelegene niederösterreichische Marktgemeinde

Abkürzungen:

[1] P'dorf; Postleitzahl: A-2380

Herkunft:

der Name „Perchtoldsdorf“ wurde zum ersten Mal um 1140 urkundlich erwähnt; der namengebende „Berchtold“ gehörte einer babenbergischen Dienstmannenfamilie an, ist jedoch historisch nicht fassbar[1]

Synonyme:

[1] umgangssprachlich: Petersdorf

Oberbegriffe:

[1] Marktgemeinde, Ort

Holonyme:

[1] Bezirk Mödling, Niederösterreich

Beispiele:

[1] Nach heutigem Kenntnisstand setzt die Siedlungstätigkeit im Raum Perchtoldsdorf bereits im 6. Jahrtausend vor Christi ein.[1]
[1] Perchtoldsdorf ist Ausgangspunkt für Wanderungen im Wienerwald.[2]
[1] Der Westen von Perchtoldsdorf besteht aus dem Naturpark Föhrenberge, der ein beliebtes Naherholungsgebiet für die Wiener Bevölkerung ist und mit dem Franz-Ferdinand-Schutzhaus auf dem Parapluieberg, der Teufelstein-Hütte und der Kammersteiner Hütte auch mehrere Gaststätten aufweist.[3]
[1] Auf eine Vielfalt können sich Genießer beim diesjährigen Weinfest in Perchtoldsdorf freuen.[4]
[1] Der berühmte Anatom J. Hyrtl starb als „Einsiedler von Perchtoldsdorf“ bei Wien, noch im Tode durch reiche Stiftungen Gutes wirkend.[5]
[1] Die Bevölkerung von Perchtoldsdorf wurde ebenso massakriert und der Ort niedergebrannt, wie in Mödling, wo die Bewohner, die in die St.Othmarkirche flüchteten, umgebracht wurden.[6]

Wortbildungen:

Adjektiv: Perchtoldsdorfer
Substantiv: Perchtoldsdorfer (→ Perchtoldsdorferin)

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Perchtoldsdorf
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalPerchtoldsdorf
[1] wissen.de – Lexikon „Perchtoldsdorf
[1] Wikivoyage-Eintrag „Perchtoldsdorf
[1] Meyers Großes Konversationslexikon. Ein Nachschlagewerk des allgemeinen Wissens. Sechste, gänzlich neubearbeitete und vermehrte Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig/Wien 1905–1909, Stichwort „Perchtoldsdorf“ (Wörterbuchnetz), „Perchtoldsdorf“ (Zeno.org)

Quellen:

  1. 1,0 1,1 Kulturabteilung der Marktgemeinde Perchtoldsdorf: Geschichte. Marktgemeinde Perchtoldsdorf, 2016, abgerufen am 16. Oktober 2016.
  2. Wikivoyage-Eintrag „Perchtoldsdorf“.
  3. Wikipedia-Artikel „Perchtoldsdorf“ (Stabilversion).
  4. Perchtoldsdorfer Weinfest 2016. Thomas Pichlmair, 4. Juni 2016, abgerufen am 16. Oktober 2016.
  5. Richard von Kralik: Allgemeine Geschichte der Neuesten Zeit von 1815 bis zur Gegenwart. Vierter Band, Teil B, 1889-1899. BoD – Books on Demand, 2016, ISBN 9789925020805, Seite 892 (zitiert nach Google Books).
  6. Erhard Gaube: Die zweite Türkenbelagerung Wien 1683. www.klostergeschichten.at, 2016, abgerufen am 16. Oktober 2016.