Paletot

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Paletot (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Paletot

die Paletots

Genitiv des Paletots

der Paletots

Dativ dem Paletot

den Paletots

Akkusativ den Paletot

die Paletots

Worttrennung:
Pa·le·tot, Plural: Pa·le·tots

Aussprache:
IPA: [ˈpaləto], auch: [pal(ə)ˈtoː]
Hörbeispiele:
Reime: -oː

Bedeutungen:
[1] dreiviertellanger Mantel

Herkunft:
im 19. Jahrhundert (um 1840) von französisch paletot → fr entlehnt[1]

Sinnverwandte Wörter:
[1] Überzieher

Oberbegriffe:
[1] Mantel

Beispiele:
[1] „Paletot und Regenschirm hing Herr Mechmed an den Kleiderhaken, und es kann zugestanden werden, daß die kleine, untersetzte Gestalt, die jetzt, zerfallen und morbid, aber freundlich lächelnd, auf Flametti zukam, den mysteriösen Gestus jener Leute hatte, die im Traum wiederkehren.“[2]
[1] „Er besaß einen schwarzen Paletot.“[3]
[1] „Alsdann zieht Großvater den Paletot mit dem Samtkragen an, den er auf einer Nachlaßauktion kaufte, aber noch nie getragen hat.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Paletot
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Paletot
[1] canoonet „Paletot
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonPaletot
[1] The Free Dictionary „Paletot

Quellen:

  1. Wolfgang Pfeifer [Leitung]: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 2. durchgesehene und erweiterte Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1993, ISBN 3-423-03358-4, Stichwort „Paletot“
  2. Hugo Ball: Flametti oder vom Dandysmus der Armen. Aufbau, Berlin/Weimar 1989, ISBN 3-351-01401-5, Zitat Seite 41. Erstveröffentlichung 1918.
  3. Hans Fallada: Wer einmal aus dem Blechnapf frißt. Roman. 4. Auflage. Aufbau Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-7466-2678-9, Seite 523. Erstveröffentlichung 1934.
  4. Erwin Strittmatter: Der Laden. Roman. Aufbau Verlag, Berlin/Weimar 1983, Seite 281.