Oktoberrevolution

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Inv-Icon tools.png Dieser Eintrag oder Abschnitt bedarf einer Überarbeitung. Hilf bitte mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung.

Folgendes ist zu überarbeiten: Bedeutung 2 ist unbelegt und ohne Beispiele

Oktoberrevolution (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Oktoberrevolution

Genitiv der Oktoberrevolution

Dativ der Oktoberrevolution

Akkusativ die Oktoberrevolution

Worttrennung:
Ok·to·ber·re·vo·lu·ti·on, kein Plural

Aussprache:
IPA: [ɔkˈtoːbɐʁevoluˌt͡si̯oːn]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Oktoberrevolution (Info)

Bedeutungen:
[1] Geschichte: Machtübernahme der kommunistischen Bolschewiki 1917 in Russland, Große Sozialistische Oktoberrevolution
[2] Geschichte: kurz für: Wiener Oktoberrevolution

Herkunft:
Determinativkompositum aus den Substantiven Oktober und Revolution

Synonyme:
[1] abwertend: Oktoberputsch
[2] Wiener Oktoberaufstand 1848

Oberbegriffe:
Revolution

Beispiele:
[1] „Die Oktoberrevolution wird als Stimulans für die Entfesselung einer avantgardistisch-experimentellen Moderne begriffen, deren Produkte auch heute noch eine derartige Faszination ausstrahlen, daß man ihr Ende bereitwillig mit despotisch-stalinistischem Zugriff in Verbindung setzt und mit ihm das Aufhören ‚relevanter Kultur‘ datiert.“[1]
[1] „Viele können heute noch nicht Französisch, sind aber seit der Oktoberrevolution dort.“[2]
[1] „Wir Juden haben die Oktoberrevolution unterstützt, weil wir glaubten, dass damit die Einschränkungen entfallen würden, die uns das Zarenregime auferlegt hat.“[3]
[1] „Seit der Oktoberrevolution von 1917 waren die Bolschewiken mit der Roten Armee auf dem Vormarsch nach Osten.“[4]
[1] „Deformierte Revolutionen wie die Oktoberrevolution in Russland unter Lenin oder abgebrochene Revolutionen wie die verschiedenen Erhebungen bei den europäischen Mittelmächten nach dem Ersten Weltkrieg können, wie wir heute wissen, Folgen haben, die in ihrem blanken Horror nachgerade beispiellos sind.“[5]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Oktoberrevolution
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Oktoberrevolution
[*] canoonet „Oktoberrevolution
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Oktoberrevolution
[1] The Free Dictionary „Oktoberrevolution
[1] Duden online „Oktoberrevolution
[1] wissen.de – Wörterbuch „Oktoberrevolution
[1] wissen.de – Lexikon „Oktoberrevolution
[*] PONS – Deutsche Rechtschreibung „Oktoberrevolution
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonOktoberrevolution

Quellen:

  1. Eberhard Knödler-Bunte, Gernot Erler (Herausgeber): Kultur und Kulturrevolution in der Sowjetunion. Ästhetik und Kommunikation Verlags-GmbH, Berlin-West 1978, ISBN 3589206292, Seite 13.
  2. Janosch: Polski Blues. Roman. Goldmann, München 1991, ISBN 978-3-442-30417-2, Seite 11.
  3. E. W. Heine: Kaiser Wilhelms Wal. Geschichten aus der Weltgeschichte. C. Bertelsmann Verlag, München 2013, ISBN 978-3-570-10148-3, Seite 123.
  4. Björn Berge: Atlas der verschwundenen Länder. Weltgeschichte in 50 Briefmarken. dtv, München 2018 (übersetzt von Günter Frauenlob, Frank Zuber), ISBN 978-3-423-28160-7, Seite 147 (Norwegisches Original 2016).
  5. Hannah Arendt; [m]it einem Nachwort von Thomas Meyer: Die Freiheit, frei zu sein. Deutsche Erstausgabe, 5. Auflage. dtv, München 2018 (Originaltitel: The freedom to be free, übersetzt von Andreas Wirthensohn), ISBN 978-3-423-14651-7, Seite 40–41.