Odaliske

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Odaliske (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Odaliske

die Odalisken

Genitiv der Odaliske

der Odalisken

Dativ der Odaliske

den Odalisken

Akkusativ die Odaliske

die Odalisken

Worttrennung:
Oda·lis·ke, Plural: Oda·lis·ken

Aussprache:
IPA: [odaˈlɪskə]
Hörbeispiele:
Reime: -ɪskə

Bedeutungen:
[1] persönliche Dienerin in einem Harem

Herkunft:
Entlehnung aus dem Französischen vom Substantiv odalisque → fr, odalique → fr, das vom gleichbedeutenden älteren türkischen Substantiv odalyk → tr, eine Ableitung zu oda → trZimmer“, entlehnt wurde[1]

Beispiele:
[1] „Im Traum vermeint sie sich zu erinnern, wie sie einst als Kind in einem Basar entführt wurde, hernach als Odaliske im Harem eines Scheichs heranwuchs und wie später die eifersüchtige erste Frau ihres Gebieters den Fluch ewiger Amnesie über sie verhängte.“[2]
[1] „Und alle Sorten Wasser haben sie, für Odalisken und für Efendis, wenn die duften wollen, und Pulver, die den Augen Glanz verleihen, und Tropfen in den Kaffee, die eitel Freude bewirken.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Odaliske
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Odaliske
[*] canoonet „Odaliske
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Odaliske
[1] Duden online „Odaliske

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Seite 952, Eintrag „Odaliske“.
  2. Christopher Schmidt: Sand im 7. Stock. In: Zeit Online. Nummer 08, 2001, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 25. Januar 2016).
  3. Knut Hamsun: Im Märchenland. Rütten & Loening, Berlin 1990 (übersetzt von Cläre Greverus Mjoën, Gertrud Ingeborg Klett), ISBN 3-352-00299-1, Seite 312. Norwegisches Original 1903.