Oberlippe

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Oberlippe (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Oberlippe

die Oberlippen

Genitiv der Oberlippe

der Oberlippen

Dativ der Oberlippe

den Oberlippen

Akkusativ die Oberlippe

die Oberlippen

[1] schematische Darstellung der Unter- und Oberlippe

Worttrennung:

Ober·lip·pe, Plural: Ober·lip·pen

Aussprache:

IPA: [ˈoːbɐˌlɪpə]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Oberlippe (Info)

Bedeutungen:

[1] Anatomie: der obere Teil der Lippen von Säugetieren und des Menschen

Herkunft:

Determinativkompositum aus dem gebundenen Lexem ober- und dem Substantiv Lippe

Gegenwörter:

[1] Unterlippe

Oberbegriffe:

[1] Lippe

Beispiele:

[1] Bei diesem Zusammenstoß hat er sich die Oberlippe verletzt.
[1] „Der Rauch wälzte sich über Joes Oberlippe und verschwand in seinen Nasenlöchern.“[1]
[1] „Dann schiebt er den Unterkiefer vor, stülpt die Unterlippe über die Oberlippe, in der einen Hand den Hammer, in der anderen einen Nagel.“[2]
[1] „Wie so oft behielten die Briten eine steife Oberlippe.“[3]

Wortbildungen:

[1] Oberlippenbart

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Oberlippe
[1] Duden online „Oberlippe
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Oberlippe
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Oberlippe
[1] canoonet „Oberlippe
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalOberlippe

Quellen:

  1. David Whitehouse: Die Reise mit der gestohlenen Bibliothek. Tropen, Stuttgart 2015 (übersetzt von Dorothee Merkel), ISBN 978-3-608-50148-3, Zitat Seite 172.
  2. Chika Unigwe: Schwarze Schwestern. Roman. Tropen, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-608-50109-4, Seite 237. Originalausgabe: Niederländisch 2007.
  3. Björn Berge: Atlas der verschwundenen Länder. Weltgeschichte in 50 Briefmarken. dtv, München 2018 (übersetzt von Günter Frauenlob, Frank Zuber), ISBN 978-3-423-28160-7, Seite 29. Norwegisches Original 2016.