Nachtschwärmer

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Nachtschwärmer (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Nachtschwärmer

die Nachtschwärmer

Genitiv des Nachtschwärmers

der Nachtschwärmer

Dativ dem Nachtschwärmer

den Nachtschwärmern

Akkusativ den Nachtschwärmer

die Nachtschwärmer

Worttrennung:
Nacht·schwär·mer, Plural: Nacht·schwär·mer

Aussprache:
IPA: [ˈnaxtˌʃvɛʁmɐ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Nachtschwärmer (Info)

Bedeutungen:
[1] jemand, der nachts oft ausgeht, z.B. in Diskos oder Lokale

Herkunft:
Belegt seit Ende des 17. Jahrhunderts.[1]
Strukturell: Determinativkompositum aus den Substantiven Nacht und Schwärmer

Weibliche Wortformen:
[1] Nachtschwärmerin

Oberbegriffe:
[1] Person

Beispiele:
[1] „Die Nachtschwärmer ändern nichts an ihren Gewohnheiten, nur die Mafia lernt sehr schnell, sich auf den Handel mit harten Drogen umzustellen.“[2]
[1] „Die Nachtschwärmer kann den Plot, also die Prosodie der Ereignisse, die Zuckungen der Umstände, die düsteren Prozessionen ins Ungewisse.“[3]
[1] „Die Nachtschwärmer standen bis zur Kreuzung.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Nachtschwärmer
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Nachtschwärmer
[1] canoonet „Nachtschwärmer
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonNachtschwärmer
[1] The Free Dictionary „Nachtschwärmer
[1] Duden online „Nachtschwärmer

Quellen:

  1. Hermann Paul: Deutsches Wörterbuch. 10. Auflage Niemeyer, Tübingen 2002, Stichwort „Nacht“. ISBN 3-484-73057-9.
  2. Noël Balen: Billie Holiday. Die Seele des Blues. Scherz, Bern 2002 (französisches Original 2000), ISBN -, Seite 28.
  3. Fiston Mwanza Mujila: Tram 83. Zsolnay, Wien 2016, ISBN 978-3-552-05797-5, Seite 175. Französisches Original 2014.
  4. Robert Baur: Blutmai. Roman. Gmeiner, Meßkirch 2018, ISBN 978-3-8392-2290-4, Seite 49.