Muffel

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Muffel (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m, Person; Maul, Nasenspiegel[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Muffel die Muffel
Genitiv des Muffels der Muffel
Dativ dem Muffel den Muffeln
Akkusativ den Muffel die Muffel

Worttrennung:

Muf·fel, Plural: Muf·fel

Aussprache:

IPA: [ˈmʊfl̩]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Muffel (Info)
Reime: -ʊfl̩

Bedeutungen:

[1] umgangssprachlich: jemand, der mürrisch, unfreundlich, ungesprächig, verdrießlich ist
[2] umgangssprachlich übertragen, hauptsächlich in Zusammensetzungen: jemand, der etwas (aus Abneigung, Desinteresse, Gleichgültigkeit) gar nicht oder nur ungern tut
[3] Jägersprache: (bei Wiederkäuern) Maul samt dem Bereich um die Nasenlöcher
[4] Zoologie: unbehaarter, eine Felderung aufweisender, durch die Schleimhaut gebildeter Bereich um die Nasenlöcher mancher Großsäuger

Herkunft:

Das Wort ist ab dem 18. Jahrhundert zunächst in der Bedeutung ‚Mops‘ (vergleiche die mittelhochdeutschen Formen muff → gmh und mupf → gmhVerziehen des Mundes, Hängemaul‘)[1] bezeugt, ab dem 19. Jahrhundert dann in der ersten hier oben genannten Bedeutung.[2] Es handelt sich um eine Ableitung zu dem seit dem 15. Jahrhundert[2] bezeugten Verb muffeln[3]kauend die Lippen bewegen;[2] murren; mürrisch, verdrießlich sein[1].

Synonyme:

[1] norddeutsch: Muff
[4] Nasenspiegel

Sinnverwandte Wörter:

[1] bairisch: Grantler
[4] Flotzmaul

Oberbegriffe:

[1, 2] Person

Unterbegriffe:

[1] Abendmuffel,[4] Morgenmuffel
[2] Aktienmuffel, Anschnallmuffel,[4] Arbeitsmuffel,[4] Automuffel, Bademuffel, Bewegungsmuffel, Büchermuffel,[4] Clubmuffel,[4] Damenmuffel,[4] Discomuffel,[4] Ehemuffel, Faschingsmuffel, Feiermuffel, Fernsehmuffel, Freizeitmuffel,[4] Frühstücksmuffel,[4] Fußballmuffel, Gartenmuffel,[4] Gesellschaftsmuffel,[4] Gurtmuffel / Österreich: Gurtenmuffel, Haushaltsmuffel,[4] Heiratsmuffel, Karnevalsmuffel,[4] Karrieremuffel,[4] Käsemuffel,[4] Kinomuffel,[4] Kirchenmuffel,[4] Konsummuffel,[4] Krawattenmuffel, Kulturmuffel, Maskenmuffel, Modemuffel, Moralmuffel,[4] Müllmuffel, Musenmuffel,[4] Pillenmuffel,[4] Politmuffel,[4] Prozessmuffel,[4] Rauchermuffel,[4] Reifenmuffel,[4] Reisemuffel,[4] Rettungsgassenmuffel, Schönheitsmuffel,[4] Schreibmuffel,[4] Sexmuffel, Sittenmuffel,[4] Sommermuffel,[4] Spielmuffel, Sportmuffel, Tanzmuffel, Trinkgeldmuffel,[4] Umweltmuffel, Unterhaltsmuffel,[4] Vereinsmuffel,[4] Weihnachtsmuffel

Beispiele:

[1] „So wird der Vater gern als herrischer Muffel porträtiert, der mit dem Fuß das TV-Gerät einschaltet, breitbeinig davorsitzt und nach Bier brüllt.“[5]
[1] „Er ist ewig unzufrieden, ein Muffel, Brausekopf und Tagträumer.“[6]
[1] „Den eingefleischten Muffeln können auch die kleinen Freuden des Lebens die schlechte Laune nicht verderben.“[7]
[2] „Der Entschluß fiel den Krawatten-Herstellern um so leichter, da sie sich mit dem provozierenden Muffel ohnehin nie recht befreunden konnten.“[8]
[2] „Im Ortsgebiet ist die Situation besonders drastisch: Nur rund ein Viertel aller Lenker hält sich an die Anschnall-Pflicht. Viele ‚Muffel‘ verlassen sich auf ihren Airbag, der jedoch nur in Kombination mit dem Gurt Sicherheit bietet.“[9]
[2] „Für Muffel des jecken Treibens ist die Reise also perfekt als Alternative zu den tollen Tagen.“[10]
[3] „Ein Merkmal des Elchs ist das große Oberteil des Mauls. Es wird Muffel genannt.“[11]
[4]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] ein alter, großer, richtiger, schrecklicher Muffel sein

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Muffel (Person)
[4] Wikipedia-Artikel „Nasenspiegel
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Muffel²
[3, 4] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Muffel³
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Muffel
[1] The Free Dictionary „Muffel
[1–4] Duden online „Muffel
[2] Duden online „-muffel
[1] wissen.de – Wörterbuch „Muffel³
[1] PONS – Deutsche Rechtschreibung „Muffel
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalMuffel
[1–4] Duden, Das große Wörterbuch der deutschen Sprache. 10 Bände auf CD-ROM ; mehr als 200 000 Stichwörter mit rund 90 000 Belegen aus mehreren Hundert Quellen ; vielfältige Recherchemöglichkeiten ; für MS Windows und Apple Macintosh. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2000, ISBN 978-3-411-71001-0, Stichwort »¹Muffel«.
[1, 2] Heinz Küpper: Wörterbuch der deutschen Umgangssprache. In: Digitale Bibliothek. 1. Auflage. 36, Directmedia Publishing, Berlin 2006, ISBN 3-89853-436-7, Stichwort »Muffel«.
[1–4] Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. Das umfassende Bedeutungswörterbuch der deutschen Gegenwartssprache. 9. Auflage. Dudenverlag, Berlin 2019, ISBN 978-3-411-05509-8, Stichwort »¹Muffel«, Seite 1244.
[2] Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. Das umfassende Bedeutungswörterbuch der deutschen Gegenwartssprache. 9. Auflage. Dudenverlag, Berlin 2019, ISBN 978-3-411-05509-8, Stichwort »-muffel«, Seite 1244.

Quellen:

  1. 1,0 1,1 Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. 5., neu bearbeitete Auflage. Band 7, Dudenverlag, Berlin/Mannheim/Zürich 2013, ISBN 978-3-411-04075-9, Stichwort »²muffen«, Seite 575.
  2. 2,0 2,1 2,2 Wolfgang Pfeifer: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen, digitalisierte und aufbereitete Ausgabe basierend auf der 2., im Akademie-Verlag 1993 erschienenen Auflage. Stichwort „Muffel“.
  3. Duden, Das große Wörterbuch der deutschen Sprache. 10 Bände auf CD-ROM ; mehr als 200 000 Stichwörter mit rund 90 000 Belegen aus mehreren Hundert Quellen ; vielfältige Recherchemöglichkeiten ; für MS Windows und Apple Macintosh. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2000, ISBN 978-3-411-71001-0, Stichwort »¹Muffel«.
    Duden online „Muffel
  4. 4,00 4,01 4,02 4,03 4,04 4,05 4,06 4,07 4,08 4,09 4,10 4,11 4,12 4,13 4,14 4,15 4,16 4,17 4,18 4,19 4,20 4,21 4,22 4,23 4,24 4,25 4,26 4,27 4,28 4,29 4,30 4,31 4,32 Alle nach Heinz Küpper: Illustriertes Lexikon der deutschen Umgangssprache. In 8 Bänden. Klett, Stuttgart 1982–1984, DNB 550923802 und Heinz Küpper: Wörterbuch der deutschen Umgangssprache. In: Digitale Bibliothek. 1. Auflage. 36, Directmedia Publishing, Berlin 2006, ISBN 3-89853-436-7.
  5. Fritz Rumler: LASSET DIE KINDLEIN ZU SICH KOMMEN. In: DER SPIEGEL. Nummer 13, 23. März 1970, ISSN 0038-7452, Seite 214 (DER SPIEGEL Archiv-URL, abgerufen am 18. März 2021).
  6. Wolf Donner: Schwarze Helden, weiße Deppen. In: DIE ZEIT. Nummer 24, 16. Juni 1972, ISSN 0044-2070, Seite 12 (DIE ZEIT Archiv-URL, abgerufen am 18. März 2021).
  7. Thomas Roser: „Nie zugeben, dass es gut geht“. Der Polen Lust am Nörgeln: Zwischen Oder und Bug wird der Missmut besonders kultiviert. In: Die Presse. 8. Juli 2003, ISSN 1563-5449, Seite 10, DNB 947702091.
  8. Krawatten: Mangel im Schrank. In: DER SPIEGEL. Nummer 38, 15. September 1969, ISSN 0038-7452, Seite 81 (DER SPIEGEL Archiv-URL, abgerufen am 18. März 2021).
  9. Österreicher sind „Gurtenmuffel“. In: Neue Kronen Zeitung. 5. April 1995, Seite 15.
  10. Antholz: Mitjubeln bei der Biathlon-WM. In: Kölner Express. 20. September 2019, Seite 7.
  11. Nur Bullen tragen Geweih. In: Heilbronner Stimme. 7. Dezember 2012, Seite 23.

Substantiv, f, Ofeneinsatz[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Muffel die Muffeln
Genitiv der Muffel der Muffeln
Dativ der Muffel den Muffeln
Akkusativ die Muffel die Muffeln

Worttrennung:

Muf·fel, Plural: Muf·feln

Aussprache:

IPA: [ˈmʊfl̩]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Muffel (Info)
Reime: -ʊfl̩

Bedeutungen:

[1] Technik: hitzebeständiges, von außen beheiztes (mitunter verschließbares) Gefäß, das zum Einsatz in Öfen (Muffelöfen) insbesondere in Laboren kommt und dem Schutz vor Flammen, direkter Heizelementestrahlung, Gasen und Staub dient

Oberbegriffe:

[1] Einsatz, Gefäß

Beispiele:

[1] „Iſt dieſes Einſetzen in die Muffel geſchehen, ſo wird in den ſchon vor dem Einſetzen gleich der Muffel und den Platten erwärmten Ofen vorſichtig angefeuert und mit Verſtärkung der Hitze fortgefahren, bis das Einſchmelzen der Farben in das Glas vor ſich geht.“[1]
[1] „Wegen der herkömmlichen Verfahrensweise – Destillationsverfahren in liegenden Muffeln – war die Zinkproduktion, so Preussag-Pressesprecher Wilfried Klewin, ‚nicht mehr wirtschaftlich‘.“[2]
[1] „Alembik, Aludel und Cucurbit finden sich zusammen mit anderem technischem Laborgerät in mehrfacher Ausführung. Schmelz- und Destillieröfen lassen sich ebenso nachweisen wie die dazugehörigen Muffeln.[3]

Wortbildungen:

Muffelfarbe, Muffelofen

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Muffelofen
[1] Duden online „Muffel
[1] wissen.de – Wörterbuch „Muffel¹
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalMuffel
[1] Duden, Das große Wörterbuch der deutschen Sprache. 10 Bände auf CD-ROM ; mehr als 200 000 Stichwörter mit rund 90 000 Belegen aus mehreren Hundert Quellen ; vielfältige Recherchemöglichkeiten ; für MS Windows und Apple Macintosh. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2000, ISBN 978-3-411-71001-0, Stichwort »²Muffel«.
[1] Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. Das umfassende Bedeutungswörterbuch der deutschen Gegenwartssprache. 9. Auflage. Dudenverlag, Berlin 2019, ISBN 978-3-411-05509-8, Stichwort »²Muffel«, Seite 1244.

Quellen:

  1. Verein von Gelehrten, Künſtlern und Fachmännern unter der Redaction von J. A. Romberg (Herausgeber): Die Wiſſenſchaften im neunzehnten Jahrhundert, ihr Standpunkt und die Reſultate ihrer Forſchungen. Eine Rundſchau zur Belehrung für das gebildete Publikum. Erſter Band, Romberg’s Verlag, Leipzig 1856, Seite 44 (Zitiert nach Google Books).
  2. Gunhild Freese: Blei für glückliche Kühe. In: DIE ZEIT. Nummer 34, 20. August 1971, ISSN 0044-2070, Seite 32 (DIE ZEIT Archiv-URL, abgerufen am 18. März 2021).
  3. Rückschlüsse aus Rückständen. In: Süddeutsche Zeitung. Nummer 293, 19. Dezember 1998, ISSN 0174-4917, Seite 5.

Substantiv, n, Wildschaf[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ das Muffel die Muffel
Genitiv des Muffels der Muffel
Dativ dem Muffel den Muffeln
Akkusativ das Muffel die Muffel
[1] ein männliches Muffel im Wildpark Poing;
Aufnahme von Benutzer Rufus46 am 26. September 2014

Worttrennung:

Muf·fel, Plural: Muf·fel

Aussprache:

IPA: [ˈmʊfl̩]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Muffel (Info)
Reime: -ʊfl̩

Bedeutungen:

[1] (ursprünglich auf Korsika und Sardinien beheimatetes) braunes Wildschaf, dessen Männchen große, nach hinten gebogene und dessen Weibchen kurze, nach oben gerichtete Hörner besitzen

Synonyme:

[1] Mufflon
[1] Jägersprache: Muffeltier, Muffelwild

Oberbegriffe:

[1] Säugetier, Paarhufer, Wiederkäuer, Hörnträger, Wildschaf

Beispiele:

[1] „Betrachtet man die Reisen der Jäger, rangieren Fahrten nach Polen und Ungarn (jeweils auf Rothirsch, Rehbock oder Wildschwein), Österreich (Gams), in die Russische Föderation (Rothirsch, Elch), nach Tschechien (Damhirsch, Muffel und Wildschwein) und Schottland (Hirsch) ganz oben in der Rangliste der Ziele.“[1]
[1] „Ziel der Maßnahme ist auch zu verhindern, dass Wild mit diesen Lebensmitteln in Kontakt kommt, da auch das heimische Wild für die MKS empfänglich ist. Dies gilt für Schalenwild, wie Wildschwein, Reh, Muffel und Rotwild.“[2]
[1] „Er weiß, dass die Schäden in erster Linie auf das Konto des Rotwildes gehen, zum Teil aber auch auf das der Muffel.[3]
[1] „Im Fall der kleinen Ziege stellte sich dann übrigens schnell heraus, dass es sich in Wahrheit um ein junges Muffel handelte.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Europäischer Mufflon
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Muffel¹
[1] The Free Dictionary „Muffel
[1] Duden online „Muffel
[1] wissen.de – Wörterbuch „Muffel²
[1] PONS – Deutsche Rechtschreibung „Muffel
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalMuffel
[1] Duden, Das große Wörterbuch der deutschen Sprache. 10 Bände auf CD-ROM ; mehr als 200 000 Stichwörter mit rund 90 000 Belegen aus mehreren Hundert Quellen ; vielfältige Recherchemöglichkeiten ; für MS Windows und Apple Macintosh. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2000, ISBN 978-3-411-71001-0, Stichwort »³Muffel«.
[1] Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. Das umfassende Bedeutungswörterbuch der deutschen Gegenwartssprache. 9. Auflage. Dudenverlag, Berlin 2019, ISBN 978-3-411-05509-8, Stichwort »³Muffel«, Seite 1244.

Quellen:

  1. Kira B. Hanser: Zum großen Halali in alle Welt. In: Die Welt. 12. November 1999, ISSN 0173-8437.
  2. Nürburgring fürchtet Maul- und Klauenseuche. In: General-Anzeiger. 26. April 2001, Seite 06.
  3. Auch das Muffelwild verursacht Schäden im Wald. In: Frankfurter Neue Presse. 10. April 2010, Seite 5 (Ausgabe Bad Homburg).
  4. „Der Hirsch ist nicht der Mann vom Reh“. In: Aachener Nachrichten. 4. Januar 2019, Seite 15.

Substantiv, m, Bissen[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Muffel die Muffel
Genitiv des Muffels der Muffel
Dativ dem Muffel den Muffeln
Akkusativ den Muffel die Muffel

Worttrennung:

Muf·fel, Plural: Muf·fel

Aussprache:

IPA: [ˈmʊfl̩]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Muffel (Info)
Reime: -ʊfl̩

Bedeutungen:

[1] mitteldeutsch: kleiner Happen

Herkunft:

Das Wort bedeutet eigentlich ‚(ein) Mundvoll[1] (vergleiche oberdeutsches MumpfelBissen, Mundvoll[2]).

Synonyme:

[1] Bisschen, Häppchen

Beispiele:

[1] „Wäje ihrm Gebiß kann die net mehr rischdisch abbeiße unn muß deshalb immer nach unn nach enn klaane Muffel verdrigge.“[3]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] ein Muffel Brot

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Duden online „Muffel
[1] Duden, Das große Wörterbuch der deutschen Sprache. 10 Bände auf CD-ROM ; mehr als 200 000 Stichwörter mit rund 90 000 Belegen aus mehreren Hundert Quellen ; vielfältige Recherchemöglichkeiten ; für MS Windows und Apple Macintosh. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2000, ISBN 978-3-411-71001-0, Stichwort »⁴Muffel«.
[1] Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. Das umfassende Bedeutungswörterbuch der deutschen Gegenwartssprache. 9. Auflage. Dudenverlag, Berlin 2019, ISBN 978-3-411-05509-8, Stichwort »⁴Muffel«, Seite 1244.

Quellen:

  1. Duden, Das große Wörterbuch der deutschen Sprache. 10 Bände auf CD-ROM ; mehr als 200 000 Stichwörter mit rund 90 000 Belegen aus mehreren Hundert Quellen ; vielfältige Recherchemöglichkeiten ; für MS Windows und Apple Macintosh. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2000, ISBN 978-3-411-71001-0, Stichwort »⁴Muffel«.
    Duden online „Muffel
  2. Heinz Küpper: Wörterbuch der deutschen Umgangssprache. In: Digitale Bibliothek. 1. Auflage. 36, Directmedia Publishing, Berlin 2006, ISBN 3-89853-436-7, Stichwort »Mumpfel«.
  3. Hurra, die Fraa iss verreisd! In: Darmstädter Echo. 25. Februar 2000.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen:
Levenshtein-Abstand von 2: Kamuffel
Anagramme: muffle


Muffel (Luxemburgisch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Worttrennung:

Muf·fel, Plural: Muf·fe·len

Aussprache:

IPA: [ˈmufəl][1]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] (ursprünglich auf Korsika und Sardinien beheimatetes) braunes Wildschaf, dessen Männchen große, nach hinten gebogene und dessen Weibchen kurze, nach oben gerichtete Hörner besitzen

Beispiele:

[1] „Zënter de 70er Jore gëtt de Muffel geschoss, mee eréischt elo schéngt et d’Bevëlkerung ze interesséieren.“[2]
„Seit den 70er Jahren wird der Mufflon geschossen, aber erst jetzt scheint es die Bevölkerung zu interessieren.“

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Lëtzebuerger Online Dictionnaire vum Zenter fir d’Lëtzebuerger Sprooch: „Muffel

Quellen:

  1. Nach Lëtzebuerger Online Dictionnaire vum Zenter fir d’Lëtzebuerger Sprooch: „Muffel
  2. Shari Pleimelding: Vu Muffeljuegd zu Hetzjuegd op de soziale Medien. In: moien!. Noriichten op Lëtzebuergesch. 5. März 2020 (URL, abgerufen am 18. März 2021)