Mondsichel

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Mondsichel (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Mondsichel

die Mondsicheln

Genitiv der Mondsichel

der Mondsicheln

Dativ der Mondsichel

den Mondsicheln

Akkusativ die Mondsichel

die Mondsicheln

Worttrennung:
Mond·si·chel, Plural: Mond·si·cheln

Aussprache:
IPA: [ˈmoːntˌzɪçl̩]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Mondsichel (Info)

Bedeutungen:
[1] Astronomie: der Mond, der oft am Abendhimmel eine sichelförmige Gestalt zeigt

Herkunft:
Determinativkompositum aus den Substantiven Mond und Sichel

Beispiele:
[1] Die bleiche Mondsichel stand am Himmel.
[1] „Im Licht der schmalen Mondsichel sah Brian deutlich den buschigen Schweif, den der Skunk zierlich in die Luft reckte, und die weißen Streifen an seinem Rücken.“[1]
[1] „Links stand die Mondsichel über dem Walde.“[2]
[1] „Einige Jahre waren sie Liebende unter einer dünnen Mondsichel gewesen, wie sie sich ausdrückte, und als sie nun den ganzen Mond und die Sonne dazubekamen, schienen die starken Lichtwellen geheim gehaltene Schatten aufzudecken.“[3]
[1] „Es dämmerte schon, als wir am Ende unserer Dorferkundung waren und die Mondsichel am Himmel auftauchte.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Mondsichel
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Mondsichel
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Mondsichel
[1] canoonet „Mondsichel
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonMondsichel

Quellen:

  1. Gary Paulsen: Allein in der Wildnis. Carlsen Verlag, Hamburg 2003, ISBN 9783551352248, Seite 121
  2. Ludwig Renn: Krieg. Aufbau, Berlin 2014 (Erstmals veröffentlicht 1928), ISBN 978-3-351-03515-0, Zitat Seite 90f.
  3. Jóanes Nielsen: Die Erinnerungen. Roman. btb Verlag, München 2016, ISBN 978-3-442-75433-5, Seite 218. Original in Färöisch 2011, Übersetzung der dänischen Ausgabe von 2012.
  4. Lois Pryce: Mit 80 Schutzengeln durch Afrika. Die verrückteste, halsbrecherischste, schrecklich-schönste Reise meines Lebens. DuMont Reiseverlag, Ostfildern 2018 (übersetzt von Anja Fülle, Jérôme Mermod), ISBN 978-3-7701-6687-9, Seite 117. Englisches Original 2009.