Mondschein

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Mondschein (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Mondschein
Genitiv des Mondscheins
des Mondscheines
Dativ dem Mondschein
dem Mondscheine
Akkusativ den Mondschein
[1] der Mondschein auf einem Gemälde (von Caspar David Friedrich)

Nebenformen:

poetisch: Mondenschein

Worttrennung:

Mond·schein, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈmoːntˌʃaɪ̯n]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Mondschein (Info)

Bedeutungen:

[1] das vom Mond reflektierte Licht, der Lichtschein des Mondes
[2] Anblick des scheinenden Mondes selbst
[3] übertragen, scherzhaft: Glatze

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Mond und Schein

Synonyme:

[1] Mondlicht

Gegenwörter:

[1] Sonnenlicht, Sonnenschein

Oberbegriffe:

[1] Licht

Beispiele:

[1] Ein romantischer Spaziergang im Mondschein, das wär' doch mal was.
[1] „Unter uns sah ich im Mondschein einen unregelmäßigen Graben mit kreideweißen Auswürfen.“[1]
[1] „Mansfield stand am Rand des Steilhangs neben der Wassertonne und starrte aufs Schwimmdock hinunter, wo der riesige Fisch im Mondschein wie blasses Silber schimmerte.“[2]
[1] „Nun wandte sich die eine der Damen zu ihrer Stube, um die Kleidung zu wechseln; im Mondschein ordnete eine andere ihren Putz; wieder eine steckte sich vor der Lampe Blumen im Haar.“[3]
[2] Bei abnehmendem Mondschein soll man Laubholz ernten.
[3] Er hat schon einen mächtigen Mondschein.

Redewendungen:

[1] jemandem im Mondschein begegnen können - jemandem gleich, egal sein, jemanden in Ruhe lassen

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] bei Mondschein, im Mondschein küssen, spazierengehen, Spaziergang im Mondschein, den Mondschein betrachten

Wortbildungen:

[1] Mondscheinsonate, Mondscheintarif

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1–3] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Mondschein
[1, 3] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Mondschein
[1] Duden online „Mondschein
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalMondschein
[1, 2] The Free Dictionary „Mondschein

Quellen:

  1. Ludwig Renn: Krieg. Aufbau, Berlin 2014 (Erstmals veröffentlicht 1928), ISBN 978-3-351-03515-0, Zitat Seite 115.
  2. Marc Steadman: Schwarze Chronik. Ein Südstaaten-Dekameron. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1980 (übersetzt von Elisabeth Schnack), ISBN 3-596-22489-6, Seite 141. Englisches Original 1970.
  3. Djin Ping Meh. Schlehenblüten in goldener Vase. Band 2, Ullstein, Berlin/Frankfurt am Main 1987 (übersetzt von Otto und Artur Kibat), ISBN 3-549-06673-2, Seite 36. Chinesisches Original 1755.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Mondstein