Luftschutzraum

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Luftschutzraum (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Luftschutzraum die Luftschutzräume
Genitiv des Luftschutzraumes
des Luftschutzraums
der Luftschutzräume
Dativ dem Luftschutzraum
dem Luftschutzraume
den Luftschutzräumen
Akkusativ den Luftschutzraum die Luftschutzräume

Worttrennung:

Luft·schutz·raum, Plural: Luft·schutz·räu·me

Aussprache:

IPA: [ˈlʊftʃʊʦˌʀaʊ̯m]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] Raum, in dem man bei Luftalarm/Luftangriffen Schutz suchen kann

Abkürzungen:

LSR

Herkunft:

Determinativkompositum aus Luftschutz und Raum

Sinnverwandte Wörter:

[1] Luftschutzbunker, Luftschutzkeller

Oberbegriffe:

[1] Raum, Schutzraum

Beispiele:

[1] „Da ertönte schon im Hausflur der Gong, der alle in den Luftschutzraum rief.“[1]
[1] „Dieser Luftschutzraum liegt im Garten der Reichskanzlei und ist der Privatbunker Adolf Hitlers, Führer und Reichskanzler des Großdeutschen Reiches, allerdings nicht mehr vom Atlantik bis zur Wolga und vom Eismeer bis zum Suezkanal, auch nicht mehr von der Maas bis an die Memel und von der Etsch bis an den Belt, sondern von der Panke bis zur Havel und von der Isar bis zur Pegnitz.“[2]
[1] „Auch in der Schule gab es einen Luftschutzraum.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Luftschutzraum
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Luftschutzraum
[*] canoo.net „Luftschutzraum
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonLuftschutzraum
[1] The Free Dictionary „Luftschutzraum
[1] Duden online „Luftschutzraum

Quellen:

  1. Helga Weiss: Und doch ein ganzes Leben. Ein Mädchen, das Auschwitz überlebt hat. Bastei Lübbe, Köln 2013, ISBN 978-3-7857-2456-9, Seite 15.
  2. Heinz Rein: Finale Berlin. Roman. Ullstein, ohne Ortsangabe 2017, ISBN 978-3-548-28730-0, Seite 595. Originalausgabe 1947.
  3. Cornelia Schmalz-Jacobsen: Russensommer. Meine Erinnerungen an die Befreiung vom NS-Regime. C. Bertelsmann, München 2016, ISBN 978-3-570-10311-1, Seite 35.