Loser

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Loser (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Loser

die Loser

Genitiv des Losers

der Loser

Dativ dem Loser

den Losern

Akkusativ den Loser

die Loser

Worttrennung:

Lo·ser, Plural: Lo·ser

Aussprache:

IPA: [ˈluːzɐ]
Hörbeispiele:
Reime: -uːzɐ

Bedeutungen:

[1] Jugendsprache, Yuppiesprache: Verlierer, Versager
[2] Jugendsprache derb: Trottel

Herkunft:

von gleichbedeutend englisch loser → en,[1] Jugendsprache der 2000er Jahre[2]

Synonyme:

[1] Versager, Verlierer
[2] Hampelmann, Trottel

Sinnverwandte Wörter:

[1], [2]: Schmuddelkind, Underdog
[1], [2]: losen [2], ablosen

Gegenwörter:

[1] Gewinner, Winner

Beispiele:

[1] Loser! Verlierer!
[1] „Die Loser Europas sahen den Kapitalismus als einen Weg in ein anderes Leben an, und dieser Glaube wurde von Generation zu Generation weitergegeben.“[3]
[1] „Der zweite machte ihr einen Sohn und wurde irgendwann ein Säufer, ein Loser (seine Arztpraxis wurde zwangsgeräumt), ein Schuldengangster und (Ehefrau-)Schläger.“[4]
[2] Schau dir mal den Loser an, der trägt sein Hemd verkehrt herum.

Charakteristische Wortkombinationen:

[?] ewiger Loser, nur ein Loser

Wortbildungen:

Dauerloser

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] canoonet „Loser
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalLoser
[1] The Free Dictionary „Loser
[1] Duden online „Loser

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Stichwort: „Loser“
  2. Von knorke bis gaga – die Entwicklung der Jugendsprache, Spiegel-Online vom 2. Juni 2008
  3. Eric T. Hansen mit Astrid Ule: Planet Amerika. Ein Ami erklärt sein Land. Bastei Lübbe, Köln 2012, ISBN 978-3-404-60692-4, Seite 130.
  4. Andreas Altmann: Frauen. Geschichten.. Piper, München/Berlin/Zürich 2015, ISBN 978-3-492-05588-8, Seite 15.

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Lose

die Losen

Genitiv des Losen

der Losen

Dativ dem Losen

den Losen

Akkusativ den Losen

die Losen

Worttrennung:

Lo·ser, Plural: Lo·se

Aussprache:

IPA: [ˈloːzɐ]
Hörbeispiele:
Reime: -oːzɐ

Bedeutungen:

[1] veraltend, neckisch: Mann, der es mit der Tugend nicht so genau nimmt

Herkunft:

verkürzt aus Tugendloser, siehe -los

Synonyme:

[1] Schelm, Schlawiner, Hallodri, Libertin

Gegenwörter:

[1] Tugendbold

Beispiele:

[1] Du Loser, du Lieber, da bist du ja![1]
[1] Du bist mir ja ein ganz Loser, du!

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „lose

Quellen:

  1. Wikisource-Quellentext „Carl Streckfuß: Des Freundes Besuch

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Luser