Liebeskummer

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Liebeskummer (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Liebeskummer

Genitiv des Liebeskummers

Dativ dem Liebeskummer

Akkusativ den Liebeskummer

Worttrennung:
Lie·bes·kum·mer, kein Plural

Aussprache:
IPA: [ˈliːbəsˌkʊmɐ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Liebeskummer (Info)

Bedeutungen:
[1] Gefühl der Niedergeschlagenheit wegen einer bedrohten oder gescheiterten Liebe

Herkunft:
Determinativkompositum, zusammengesetzt aus Liebe, dem Fugenelement -s und Kummer

Sinnverwandte Wörter:
[1] Liebesqual, Liebesschmerz

Gegenwörter:
[1] Liebesglück

Oberbegriffe:
[1] Kummer

Beispiele:
[1] Lass ihn lieber in Ruhe. Er hat Liebeskummer.
[1] „Gleich am dritten Tag macht ein Josef Petrásek der an Liebeskummer leidenden Christa einen Heiratsantrag.“[1]
[1] „War sie, die jetzt neben mir ging, die einzige, die ihren Liebeskummer hierhertrug?“[2]
[1] „Jetzt kapierte ich erst, was Liebeskummer war und weshalb Charlie Brown immer so unglücklich war wegen dem kleinen rothaarigen Mädchen.“[3]
[1] „Bei Liebeskummer ist drüber reden die einzige mildernde Medizin.“[4]

Charakteristische Wortkombinationen:
[1] allein, einsam, Einsamkeit, scheiden, trennen, verzweifeln

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Liebeskummer
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Liebeskummer
[*] canoonet „Liebeskummer
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonLiebeskummer
[1] The Free Dictionary „Liebeskummer
[1] Duden online „Liebeskummer

Quellen:

  1. Ulla Lachauer: Abschied von der Krokuslwiese. In: Als die Deutschen weg waren. Was nach der Vertreibung geschah: Ostpreußen, Schlesien, Sudetenland. 6. Auflage. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 2013, ISBN 978-3-499-62204-5, Seite 115-179, Zitat Seite 158.
  2. Rudolf G. Binding: Moselfahrt aus Liebeskummer. Novelle einer Landschaft. Bertelsmann Lesering, ohne Ortsangabe, ohne Jahresangabe, Seite 57. Erstveröffentlichung 1932.
  3. Gerhard Henschel: Kindheitsroman. Hoffmann und Campe, Hamburg 2004, ISBN 3-455-03171-4, Seite 226.
  4. Helge Timmerberg: Die Märchentante, der Sultan, mein Harem und ich. Piper, München 2015, ISBN 978-3-492-40582-9, Zitat Seite 41.