Lehrstuhl

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Lehrstuhl (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Lehrstuhl

die Lehrstühle

Genitiv des Lehrstuhles
des Lehrstuhls

der Lehrstühle

Dativ dem Lehrstuhl
dem Lehrstuhle

den Lehrstühlen

Akkusativ den Lehrstuhl

die Lehrstühle

Worttrennung:
Lehr·stuhl, Plural: Lehr·stüh·le

Aussprache:
IPA: [ˈleːɐ̯ˌʃtuːl]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Lehrstuhl (Info)
Reime: -eːɐ̯ʃtuːl

Bedeutungen:
[1] Planstelle eines ordentlichen Professors/Ordinarius

Herkunft:
Determinativkompositum, zusammengesetzt aus dem Stamm des Verbs lehren und Stuhl

Synonyme:
[1] Deutschland früher: C-4-Professur, heute: W-3-Professur
[1] Österreich früher: Lehrkanzel

Unterbegriffe:
[1] Konkordatslehrstuhl

Beispiele:
[1] „So habe das universitäre Fach Germanistik im Jahre 1949 nur noch in Budapest existiert, während die entsprechenden Lehrstühle in Szeged, Debrecen und Pécs aufgelöst worden seien.“[1]
[1] „Jetzt wird die deutsche Sprache in Schlesien zwar wieder gelehrt, doch den Lehrstuhl besetzen die Funktionäre mit gebürtigen Polen.“[2]

Wortbildungen:
Lehrstuhlinhaber

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Lehrstuhl
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Lehrstuhl
[1] canoonet „Lehrstuhl
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonLehrstuhl
[1] The Free Dictionary „Lehrstuhl
[1] Duden online „Lehrstuhl

Quellen:

  1. Frank Kostrzewa: Die Situation der deutschen Sprache in Ungarn. In: Sprachdienst. Nummer Heft 2, 2012, Seite 66-70, Zitat Seite 66f.
  2. Hans-Dieter Rutsch: Aus Mechthild wurde Magda. In: Als die Deutschen weg waren. Was nach der Vertreibung geschah: Ostpreußen, Schlesien, Sudetenland. 6. Auflage. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 2013, ISBN 978-3-499-62204-5, Seite 25-83, Zitat Seite 75.