Landesteil

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Landesteil (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Landesteil

die Landesteile

Genitiv des Landesteils
des Landesteiles

der Landesteile

Dativ dem Landesteil

den Landesteilen

Akkusativ den Landesteil

die Landesteile

Worttrennung:

Lan·des·teil, Plural: Lan·des·tei·le

Aussprache:

IPA: [ˈlandəsˌtaɪ̯l]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Landesteil (Info)

Bedeutungen:

[1] politisches oder geographisches Gebiet innerhalb eines Staates oder Verwaltungsgebiets

Herkunft:

Determinativkompositum aus Land, Fugenelement -es und Teil

Synonyme:

[1] Gebiet

Oberbegriffe:

[1] Land

Beispiele:

[1] „In beiden Landesteilen ist die überwiegende Mehrzahl der Bevölkerung einsprachig (Flämisch im Norden und Französisch im Süden).“[1]
[1] „Gleichzeitig, oft genug vor den Ostpolen und den Zwangsarbeitern, kamen in Schlesien und anderswo die Polen aus den zentralen Landesteilen an.“[2]
[1] „Eine dem Rätoromanischen und Sorbischen vergleichbare, sehr alte Minderheitensprache in Deutschland ist das Friesische, heute noch in zwei Reliktgebieten: Nordfriesisch an der Westküste des Landesteils Schleswig und auf Nordseeinseln von Helgoland bis Sylt, Saterländisch im westlichen Ostfriesland.“[3]
[1] „Er hatte es nicht dabei bewenden lassen, seine Pferde einzeln aus allen Landesteilen zusammenzutreiben.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Landesteil
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Landesteil
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalLandesteil
[1] Duden online „Landesteil
[*] PONS – Deutsche Rechtschreibung „Landesteil
[*] Goethe-Wörterbuch „Landesteil

Quellen:

  1. „Prestigefunktionen europäischer Sprachen im modernen Japan: Betrachtungen zum Multilingualismus in japanischen Massenmedien“, Harald Haarmann, Buske Verlag, 1986 ISBN 3871187003
  2. Włodzimierz Borodziej: Die Katastrophe. In: Als die Deutschen weg waren. Was nach der Vertreibung geschah: Ostpreußen, Schlesien, Sudetenland. 6. Auflage. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 2013, ISBN 978-3-499-62204-5, Seite 82-111, Zitat Seite 101.
  3. „Deutsche Sprachgeschichte vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart: 19. und 20. Jahrhundert“, Peter von Polenz, Walter de Gruyter, 1999
  4. Halldór Laxness: Auf der Hauswiese. Roman. Huber, Frauenfeld/Stuttgart 1978, ISBN 3-7193-0611-9, Seite 32. Isländisches Original 1975.