Ladungserhaltungssatz

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Ladungserhaltungssatz (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Ladungserhaltungssatz

Genitiv des Ladungserhaltungssatzes

Dativ dem Ladungserhaltungssatz
dem Ladungserhaltungssatze

Akkusativ den Ladungserhaltungssatz

Worttrennung:

La·dungs·er·hal·tungs·satz, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈlaːdʊŋsʔɛɐ̯ˌhaltʊŋszat͡s]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Ladungserhaltungssatz (Info)

Bedeutungen:

[1] Physik: Erhaltungssatz, der besagt, dass in jedem abgeschlossenen System (System ohne Wechselwirkungen mit seiner Umgebung) die Summe der vorhandenen elektrischen Ladung konstant bleibt

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Ladung und Erhaltungssatz mit dem Fugenelement -s

Sinnverwandte Wörter:

[1] Energieerhaltungssatz, Impulserhaltungssatz, Massenerhaltungssatz

Oberbegriffe:

[1] Erhaltungssatz

Beispiele:

[1] „Es gilt somit das Gesetz von der Erhaltung der elektrischen Ladung, welches besagt, daß in einem abgeschlossenen System die Summe der elektrischen Ladungen konstant ist. Die hier zu betrachtenden Schaltungen sind abgeschlossene Systeme, für die der Ladungserhaltungssatz gilt.“[1]
[1] „Der Ladungserhaltungssatz verlangt für diesen abgeschlossenen Raum, daß die eingeschlossene Ladung konstant bleibt, also vor und nach Schließen des Schalters gleich ist.“[2]
[1] „Immerhin ist also der Ladungserhaltungssatz in den Maxwell-Gleichungen enthalten, was für eine weitere, grundlegende Beobachtung, welche die elektrischen Ladungen betrifft, nicht der Fall ist: Die Ladungen sind quantisierte Größen.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Ladungserhaltungssatz
[1] Lexikon der Physik. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 1998 auf spektrum.de, „elektrischer Stromkreis“ (dort auch „Ladungserhaltungssatz“)

Quellen:

  1. Heinrich Frohne, Karl-Heinz Löcherer, Hans Müller: Moeller Grundlagen der Elektrotechnik. 19. Auflage. Vieweg+Teubner, Wiesbaden 2002, ISBN 978-3-322-93889-3, Seite 53
  2. Heinrich Frohne: Elektrische und magnetische Felder. Teubner, Stuttgart 1994, ISBN 978-3-322-89133-4, Seite 32
  3. Christian Hafner: Numerische Berechnung elektromagnetischer Felder: Grundlagen, Methoden, Anwendungen. Springer, Berlin, Heidelberg 1987, ISBN 978-3-540-17334-2, Seite 41