Lackstift

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Lackstift (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Lackstift

die Lackstifte

Genitiv des Lackstiftes
des Lackstifts

der Lackstifte

Dativ dem Lackstift
dem Lackstifte

den Lackstiften

Akkusativ den Lackstift

die Lackstifte

Worttrennung:

Lack·stift, Plural: Lack·stif·te

Aussprache:

IPA: [ˈlakˌʃtɪft]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] eine Ausbesserungshilfe für Autokarosserien und oberflächenbehandelte Bauteile  •  Diese Bedeutungsangabe muss überarbeitet werden.
[2] ein Markierschreibgerät  •  Diese Bedeutungsangabe muss überarbeitet werden.

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Lack und Stift

Beispiele:

[1] „‚Dafür braucht man etwas Geduld und Geschick - und unter Umständen nicht einmal einen Lackstift‘, sagt Markus Herrmann, Präsident des Bundesverbands Fahrzeugaufbereitung (BFA).“[1]
[1] „So einen Kratzer würde ich nicht einmal mit einem Lackstift ausbessern.“[2]
[1] „Ein paar Roststellen hatte er, die hab ich mit einem Lackstift überpinselt.“[3]
[1] „Ich nahm mir vor, Pünktchen nach Abschluss dieser Tour einen Lackstift zu schenken, falls es die Farbe überhaupt noch gab.“[4]
[1] „Durch das offene Eingestehen einer Panne und das umgehende Nachbessern mit einem entsprechenden Lackstift entstehen dem Unternehmen sicherlich unwesentliche Kosten und Unannehmlichkeiten im Vergleich zu dem Risiko, den Kunden zu verärgern und in letzter Konsequenz gar zu verlieren.“[5]
[2] „Auch nicht, dass der damalige Sportstaatssekretär Karl Schweitzer die Förderung eigentlich gar nicht zusagen habe wollen und ein entsprechender Vertrag schließlich vom Sektionschef im Kanzleramt unterschrieben worden sein soll - nachdem das Papier mit Lackstift verändert worden war.“[6]
[2] „Er gesteht Richterin Stephanie Öner unumwunden, dass ihn ein schwarzer Lackstift mit einer Anklage wegen schwerer Sachbeschädigung vor sie gebracht hat.“[7]
[2] „Wenn es irgendwie möglich ist, sollten Sie eine große Mülltüte und einen Lackstift dabei haben.“[8]
[2] „Es hilft tatsächlich, kleine Kratzer mit einem schwarzen Lackstift vorsichtig zu füllen, um Lichtbrechungen am Kratzer zu reduzieren.“[9]
[2] „Mit einem weißen Lackstift das so entstandene Etikett beschriften.“[10]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Lackstift
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Lackstift

Quellen:

  1. Löcher im Lack flicken: So werden Steinschläge unsichtbar. In: sueddeutsche.de. 6. März 2014, ISSN 0174-4917 (URL, abgerufen am 28. September 2016).
  2. Ulf Krämer: Limbus. MV-Verlag, 2011, Seite 127 (Google Books, abgerufen am 28. September 2016)
  3. Johannes Sieben: Klosterrauschen. Verlag 3.0 Zsolt Majsa, 2014 (Google Books, abgerufen am 28. September 2016)
  4. Klara G. Mini: Trau deinem Zwilling nicht. Prolibris, 2014 (Google Books, abgerufen am 28. September 2016)
  5. Claudia Lange: Soft Skills: Kunden nachhaltig begeistern. Haufe-Lexware, 2011, Seite 31 (Google Books, abgerufen am 29. September 2016)
  6. Schüssel im Westenthaler-Prozess: "Scherze verbitte ich mir". In: DiePresse.com. 13. November 2014, ISSN 1563-5449 (URL, abgerufen am 28. September 2016).
  7. Michael Möseneder: Sachbeschädigung: Prozess um Spiritus und Schmierereien. In: Der Standard digital. 27. Juli 2015 (URL, abgerufen am 28. September 2016).
  8. Jens Baumeister: Karneval für Imis: Ein Survivalguide durch den Kölner Karneval. Emons, 2014 (Google Books, abgerufen am 28. September 2016)
  9. Martin Schwabe: Canon EOS 60D. Mit 12-seitiger Klappkarte. Pearson Deutschland GmbH, 2011, Seite 278 (Google Books, abgerufen am 28. September 2016)
  10. Maria Gilg: Selbstgemacht! Geschenke aus dem Garten. Gräfe Und Unzer, 2015 (Google Books, abgerufen am 29. September 2016)