Kuttenbrunzer

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Kuttenbrunzer (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Kuttenbrunzer die Kuttenbrunzer
Genitiv des Kuttenbrunzers der Kuttenbrunzer
Dativ dem Kuttenbrunzer den Kuttenbrunzern
Akkusativ den Kuttenbrunzer die Kuttenbrunzer

Worttrennung:

Kut·ten·brun·zer, Plural: Kut·ten·brun·zer

Aussprache:

IPA: [ˈkʊtn̩ˌbʁʊnt͡sɐ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Kuttenbrunzer (Info)

Bedeutungen:

[1] derb, abwertend: Mönch, Geistlicher

Synonyme:

[1] Geistlicher, Mönch

Beispiele:

[1] „›Da bist du aber auf dem Holzweg, Kuttenbrunzer!‹, geiferte eine grell geschminkte Dirne, die zehn Ellen gegen den Wind nach Zwiebeln roch.“[1]
[1] „Geschimpft wird auf alles, auf die Sozis, die Nazis, die Schwarzen, die Kuttenbrunzer, den Kapitalismus, die Tschuschen, die Bemm, die Katzelmacher, die Politiker, die Pfaffen, auf die moderne Kunst, den Jazz, […].“[2]
[1] „Aber die Pfaffen haben ihnen verboten, die Wildschweinrotten abzuschießen. Damit sich die Kuttenbrunzer später, im Winter, umso besser auf ihren großen Treibjagden verlustieren können.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Herbert Pfeiffer: Das große Schimpfwörterbuch. Über 10.000 Schimpf-, Spott- und Neckwörter. Eichborn, Frankfurt am Main 1996, ISBN 3-8218-3444-7, „Kuttenbrunzer“, Seite 236.

Quellen:

  1. Uwe Klausner: Die Kiliansverschwörung. Gmeiner-Verlag GmbH, Meßkirch 2008, ISBN 978-3-8392-3024-4, Seite 294 (Google Books).
  2. Philipp von Hornau: Der Kommissar. Seite 50 (Google Books).
  3. Manfred Böckl: Der Bayerische Hiasl. Das abenteuerliche Leben des Matthäus Klostermayr. Sutton Verlag, Erfurt 2012, ISBN 978-3-95400-036-4, Seite 92 (Google Books).