Kranichzug

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Kranichzug (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Kranichzug

die Kranichzüge

Genitiv des Kranichzuges
des Kranichzugs

der Kranichzüge

Dativ dem Kranichzug
dem Kranichzuge

den Kranichzügen

Akkusativ den Kranichzug

die Kranichzüge

Worttrennung:

Kra·nich·zug, Plural: Kra·nich·zü·ge

Aussprache:

IPA: [ˈkʁaːnɪçˌt͡suːk]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Kranichzug (Info)

Bedeutungen:

[1] kollektive Bewegung von Kranichen über größere Distanzen aus klimatischen Gründen
[2] veraltet: ein Werkzeug mit einem Haken, an dem der eiserne mit Lehm ausgeschlagene Deckel, welcher beim Treiben [8] von Metallen über den Herd anstelle der Muffel gesetzt wird, hängt[1]

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Kranich und Zug

Oberbegriffe:

[1] Vogelzug

Beispiele:

[1] „Was ists mit diesem Kranichzug?[2]
[1] „Er habe danach die anderen wieder eingeholt, und der Kranichzug sei ruhig Richtung Süden weitergeflogen.“[3]
[1] „Erst vor Kurzem hatte die Kreisgruppe des Landesbundes für Vogelschutz (LBV) zu einem Vortrag zum Kranichzug von Miriam Hansbauer eingeladen – ‚und schon ein paar Tage später ziehen die Vögel bereits über Fürstenfeldbruck‘, freut sich der LBV in einer Pressemitteilung.“[4]
[2]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Wikipedia-Artikel „Kranichzug
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kranichzug
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Kranichzug
[2] Johann Christoph Adelung: Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart mit beständiger Vergleichung der übrigen Mundarten, besonders aber der oberdeutschen. Zweyte, vermehrte und verbesserte Ausgabe. Leipzig 1793–1801 „Kranichzug
[2] Johann Carl Leuchs: Polytechnisches Wörterbuch. Zweite, wohlfeile Auflage. C. Leuchs und Comp., 1835 Nürnberg, Seite 125 (Zitiert nach Google Books)

Quellen:

  1. Johann Christoph Adelung: Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart mit beständiger Vergleichung der übrigen Mundarten, besonders aber der oberdeutschen. Zweyte, vermehrte und verbesserte Ausgabe. Leipzig 1793–1801 „Kranichzug
  2. Johann Christoph Friedrich von Schiller: Die Kraniche des Ibycus. In: Wilhelm Wackernagel (Herausgeber): Proben der deutschen Poesie seit dem XVI. Jahrhundert. 3. Auflage. Schweighauser, Basel 1876, Spalte 1237 (Zitiert nach Google Books)
  3. Ute Woltron: Die blauen Stunden. In: DiePresse.com. 12. November 2016, ISSN 1563-5449 (URL, abgerufen am 10. Mai 2018).
  4. Zug der Kraniche. In: sueddeutsche.de. 5. November 2015, ISSN 0174-4917 (URL, abgerufen am 10. Mai 2018).