Kornelkirsche

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Kornelkirsche (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Kornelkirsche

die Kornelkirschen

Genitiv der Kornelkirsche

der Kornelkirschen

Dativ der Kornelkirsche

den Kornelkirschen

Akkusativ die Kornelkirsche

die Kornelkirschen

[1] Kornelkirsche (Cornus mas)

Worttrennung:

Kor·nel·kir·sche, Plural: Kor·nel·kir·schen

Aussprache:

IPA: [kɔʁˈneːlˌkɪʁʃə]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Kornelkirsche (Info)

Bedeutungen:

[1] Botanik: Laubgehölz der Art Cornus mas

Herkunft:

seit dem 11. Jahrhundert bezeugt; mittelhochdeutsch kurnelboum → gmh; althochdeutsch kurnilboum → goh; die Zusammensetzung mit Kirsche seit dem 18. Jahrhundert bezeugt; aus gleichbedeutend lateinisch cornus → la; aus altgriechisch κράνεια (kráneia) → grcHartriegel“, Kornelkirschbaum[1][2]

Synonyme:

[1] Dürlitze, Herlitze, Hirlnuss, Gelber Hartriegel, wissenschaftlich: Cornus mas

Oberbegriffe:

[1] Hartriegel, Strauch, Pflanze; Wildobst

Beispiele:

[1] In unserem Obstgarten stehen auch zwei Kornelkirschen.
[1] Die Kornelkirsche blüht überreich ab Mitte Februar bis März.


Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Kornelkirsche
[1] Hans Wilhelm Smolik, Sabine Smolik-Pfeifer: Pflanzen und Tiere in Deutschland. d. grosse Naturführer in Farbe. Naumann und Göbel, Köln 1985, DNB 860151433, Seite 85, Artikel "Kornelkirsche, Gelber Hartriegel"
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Kornelkirsche
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kornelkirsche
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonKornelkirsche
[*] canoo.net „Kornelkirsche

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Seite 529.
  2. Wahrig-Redaktion (Herausgeber): Wahrig, Herkunftswörterbuch. 5. Auflage. Wissenmedia, Gütersloh und München 2009, ISBN 978-3-577-07585-5, Seite 472.