Konstituentenstrukturgrammatik

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Konstituentenstrukturgrammatik (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Konstituentenstrukturgrammatik

die Konstituentenstrukturgrammatiken

Genitiv der Konstituentenstrukturgrammatik

der Konstituentenstrukturgrammatiken

Dativ der Konstituentenstrukturgrammatik

den Konstituentenstrukturgrammatiken

Akkusativ die Konstituentenstrukturgrammatik

die Konstituentenstrukturgrammatiken

Worttrennung:

Kon·sti·tu·en·ten·struk·tur·gram·ma·tik, Plural: Kon·sti·tu·en·ten·struk·tur·gram·ma·ti·ken

Aussprache:

IPA: [kɔnstituˈɛntn̩ʃtʁʊktuːɐ̯ɡʁaˌmatɪk]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] Linguistik: ein Grammatiktyp aus der strukturellen Linguistik, der sich auf die Verfahren der IC-Analyse, der Analyse von Sätzen in unmittelbare Konstituenten, stützt

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Konstituentenstruktur und Grammatik

Synonyme:

[1] Phrasenstrukturgrammatik

Gegenwörter:

[1] Dependenzgrammatik, Generative Grammatik, Kasusgrammatik, Phrasenstrukturgrammatik, traditionelle Grammatik, Valenzgrammatik

Oberbegriffe:

[1] Grammatik

Beispiele:

[1] „Die IC (Immediate Constituent)-Analyse als die methodische Basis der Konstituentenstrukturgrammatik ist demgegenüber der wichtigste Beitrag des klassischen amerikanischen Strukturalismus zur Syntaxforschung.“[1]
[1] „Von Bedeutung sind heute die Methoden der Konstituentenstrukturgrammatik, die von der amerikanischen Sprachwissenschaft entwickelt wurde, und die darauf aufbauenden der generativen Transformationsgrammatik Noam Chomskys sowie der Abhängigkeitsgrammatik (Dependenzgrammatik) L. Tesnières.“[2]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Konstituentenstrukturgrammatik
[1] canoonet „Konstituentenstrukturgrammatik
[1] Helmut Glück (Hrsg.): Metzler Lexikon Sprache. 4., aktualisierte und überarbeitete Auflage, Stichwort: „Konstituentenstrukturgrammatik“. Metzler, Stuttgart/ Weimar 2010. ISBN 978-3-476-02335-3.
[1] Dietrich Homberger: Sachwörterbuch zur deutschen Sprache und Grammatik. Diesterweg, Frankfurt/Main 1989, ISBN 3-425-01074-3, Stichwort: Konstituentenstrukturgrammatik, Seite 72.
[1] Theodor Lewandowski: Linguistisches Wörterbuch. 4., neu bearbeitete Auflage Quelle & Meyer, Heidelberg 1985, Stichwort: „Konstituentenstrukturgrammatik“. ISBN 3-494-02050-7.

Quellen:

  1. Klaus Brinker: Konstituentenstrukturgrammatik und operationale Satzgliedanalyse. Athenäum, Frankfurt 1972, Seite 1. ISBN 3-7610-7142-6.
  2. Werner König: dtv-Atlas Deutsche Sprache. 15., durchgesehene und aktualisierte Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2005, Seite 13. ISBN 3-423-03025-9. Fett gedruckt: Konstituentenstrukturgrammatik, generativen Transformationsgrammatik und Abhängigkeitsgrammatik; in Kapitälchen: Noam Chomskys und L. Tesnières.