Konfetti

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Konfetti (Deutsch)

Substantiv, n

Singular

Plural

Nominativ das Konfetti

Genitiv des Konfetti
des Konfettis

Dativ dem Konfetti

Akkusativ das Konfetti

[1] Konfetti auf einem roten Teller
[1] Ein Junge, der versucht Konfetti zu fangen

Worttrennung:

Kon·fet·ti, kein Plural

Aussprache:

IPA: [kɔnˈfɛti]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Konfetti (Info)
Reime: -ɛti

Bedeutungen:

[1] Papierschnipsel, die bei Festlichkeiten als Papierregen verteilt werden

Herkunft:

von gleichbedeutend italienisch confetti → it im 18. Jahrhundert entlehnt; Plural von confetto → it = Süßigkeit, Zubereitetes; von mittellateinisch: confectum → la = Zubereitetes; Partizip Perfekt von dem Verb: conficere → la = verfertigen, zubereiten, zusammenbringen; aus dem Präfix: con- → la = mit, zusammen uns dem Verb facere → la = machen[1][2]; vergleiche Konfekt

Synonyme:

[1] Koriandoli

Beispiele:

[1] Das Konfetti wurde am Silvesterabend verteilt.
[1] „Der Saal wird tagelang von den Abiturienten geschmückt, mit Luftballons, Fotos und Konfetti.[3]

Wortbildungen:

[1] Konfettikanone, Konfettiparade

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Konfetti
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Konfetti
[1] The Free Dictionary „Konfetti
[1] Duden online „Konfetti
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalKonfetti

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Seite 518; Seite 518, Eintrag „Konfekt“.
  2. Wolfgang Pfeifer et al.: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 8. Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2005, ISBN 3-423-32511-9, Seite 703
  3. Steffen Möller: Expedition zu den Polen. Eine Reise mit dem Berlin-Warszawa-Express. Malik, München 2012, Seite 180. ISBN 978-3-89029-399-8.