Kolonialoffizier

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Kolonialoffizier (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Kolonialoffizier

die Kolonialoffiziere

Genitiv des Kolonialoffiziers

der Kolonialoffiziere

Dativ dem Kolonialoffizier

den Kolonialoffizieren

Akkusativ den Kolonialoffizier

die Kolonialoffiziere

Worttrennung:

Ko·lo·ni·al·of·fi·zier, Plural: Ko·lo·ni·al·of·fi·zie·re

Aussprache:

IPA: [koloˈni̯aːlʔɔfiˌt͡siːɐ̯], in Österreich auch [koloˈni̯aːlʔɔfiˌsiːɐ̯]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] Militär: Offizier, der in einer Kolonie Dienst leistet

Herkunft:

Determinativkompositum aus dem Adjektiv kolonial und dem Substantiv Offizier

Oberbegriffe:

[1] Offizier

Beispiele:

[1] „Sie setzten zum Bildersturm an und stürzten etwa in Hamburg ein Standbild zu Ehren des Kolonialoffiziers Hermann von Wissmann vom Sockel.“[1]
[1] „Kolonialoffiziere und -beamte unterschieden sich von den professionellen Forschungsreisenden dadurch, dass sie im Dienste des Auswärtigen Amtes standen und hauptsächlich für die Verwaltung der Kolonie zuständig waren.“[2]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kolonialoffizier
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalKolonialoffizier

Quellen:

  1. Andreas Eckert: Mission der Gewalt. In: SPIEGEL GESCHICHTE. Nummer Heft 1, 2016, Seite 134-135, Zitat Seite 135.
  2. Albert Gouaffo: Wissens- und Kulturtransfer im kolonialen Kontext. Das Beispiel Kamerun - Deutschland (1884 - 1919). Königshausen & Neumann, Würzburg 2007, ISBN 978-3-8260-3754-2, Seite 60.