Kolonialherr

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Kolonialherr (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Kolonialherr

die Kolonialherren

Genitiv des Kolonialherrn

der Kolonialherren

Dativ dem Kolonialherrn

den Kolonialherren

Akkusativ den Kolonialherrn

die Kolonialherren

Worttrennung:

Ko·lo·ni·al·herr, Plural: Ko·lo·ni·al·her·ren

Aussprache:

IPA: [koloˈni̯aːlˌhɛʁ]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] Mitglied des Landes, das eine Kolonie beherrscht

Herkunft:

Determinativkompositum aus kolonial und Herr

Weibliche Wortformen:

[1] Kolonialherrin

Oberbegriffe:

[11] Herr

Beispiele:

[1] „»Die dänischen Kolonialherren haben diese Tätigkeit mitgebracht«.“[1]
[1] „Dies geschah nicht nur infolge der von den Kolonialherren neu definierten Grenzen.“[2]
[1] „Vor allem in der Karibik entstand eine Monokultur, die für die Kolonialherren bis Ende des 18. Jahrhunderts von enormer wirtschaftlicher Bedeutung war.“[3]
[1] „Denn zahlreiche Afrikaner haben in den Armeen der Kolonialherren gestritten.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kolonialherr
[*] canoo.net „Kolonialherr
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonKolonialherr
[1] The Free Dictionary „Kolonialherr
[1] Duden online „Kolonialherr

Quellen:

  1. Tilman Bünz: Wer das Weite sucht. Skandinavien für Fortgeschrittene. btb Verlag, München 2012, ISBN 978-3-442-74359-9, Seite 71.
  2. Asfa-Wossen Asserate: Afrika. Die 101 wichtigsten Fragen und Antworten. C. H. Beck, München 2010, ISBN 978-3-406-60096-9, Seite 23.
  3. Sebastian Borger: Weißes Gold. In: SPIEGEL GESCHICHTE. Nummer Heft 1, 2016, Seite 36-38, Zitat Seite 37.
  4. Jochen Pioch: Aufstand der Geisterkrieger. In: GeoEpoche: Afrika 1415-1960. Nummer Heft 66, 2014, Seite 136-139, Zitat Seite 136.