Klitikon

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Klitikon (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Kasus Singular Plural
Nominativ das Klitikon die Klitika
Genitiv des Klitikons der Klitika
Dativ dem Klitikon den Klitika
Akkusativ das Klitikon die Klitika

Worttrennung:

Kli·ti·kon, Plural: Kli·ti·ka

Aussprache:

IPA: [ˈklitikɔn], Plural: [ˈklitika]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] Linguistik: Wort oder Morphem, das eng an ein benachbartes Wort angelehnt ist und oft einen Teil seiner Laut- oder Schriftform verloren hat

Herkunft:

von griechisch κλιτικόν (klitikón) → grc „Angehängtes, Angefügtes“[1]

Synonyme:

[1] Stützwort

Oberbegriffe:

[1] Wort

Unterbegriffe:

[1] Enklitikon, Proklitikon

Beispiele:

[1] In dem Satz "Wie geht's?" ist das "s" ein Klitikon; es ist unbetont und hat seinen Vokal verloren. In diesem Fall ist das Klitikon an das vorhergehende Wort angehängt und daher ein Enklitikon.

Übersetzungen[Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Klitikon
[1] Hadumod Bußmann: Lexikon der Sprachwissenschaft. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Kröner, Stuttgart 2002. Stichwort: „Klitikon“. ISBN 3-520-45203-0.
[1] Helmut Glück (Hrsg.), unter Mitarbeit von Friederike Schmöe: Metzler Lexikon Sprache. Dritte, neubearbeitete Auflage, Stichwort: „Klitikon“. Metzler, Stuttgart/ Weimar 2005. ISBN 978-3-476-02056-7.

Quellen:

  1. Helmut Glück (Hrsg.): Metzler Lexikon Sprache. 4., aktualisierte und überarbeitete Auflage, Stichwort: „Klitikon“. Metzler, Stuttgart/ Weimar 2010. ISBN 978-3-476-02335-3.