Klaustrophobie

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Klaustrophobie (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Klaustrophobie

die Klaustrophobien

Genitiv der Klaustrophobie

der Klaustrophobien

Dativ der Klaustrophobie

den Klaustrophobien

Akkusativ die Klaustrophobie

die Klaustrophobien

Worttrennung:
Klaus·tro·pho·bie, Plural: Klaus·tro·pho·bi·en

Aussprache:
IPA: [klaʊ̯stʁofoˈbiː]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Klaustrophobie (Info)
Reime: -iː

Bedeutungen:
[1] krankhafte Angst vor engen Räumen

Herkunft:
Wortbildung zu lateinisch: claustrum → la = „Verschluss, Barriere“ und griechisch: φόβος (phóbos) → grc = „Furcht“, hier mit der Bedeutung „zwangshafte Angst“[1]

Synonyme:
[1] Raumangst

Gegenwörter:
[1] Agoraphobie, Platzangst

Oberbegriffe:
[1] Angst, Krankheit, Phobie

Beispiele:
[1] Klaustrophobie kann sich darin äußern, dass jemand es nicht erträgt, in Fahrstühlen mitzufahren.
[1] „Hedda litt allerdings unter einer unerträglich starken Klaustrophobie und wollte deshalb keinesfalls in den engen Bunker gehen.“[2]

Wortbildungen:
klaustrophobisch, Klaustrophobiker, Klaustrophobikerin

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Klaustrophobie
[1] canoonet „Klaustrophobie
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonKlaustrophobie

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Seite 716, Eintrag „Klause“, „Klaustrophobie“, „Klaustrum“; Seite 1042, Eintrag „phob…“, „Phobie“, „…phobie“.
  2. Cornelia Schmalz-Jacobsen: Russensommer. Meine Erinnerungen an die Befreiung vom NS-Regime. C. Bertelsmann, München 2016, ISBN 978-3-570-10311-1, Seite 13.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Klaustrophilie