Klagemauer

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Klagemauer (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Klagemauer

Genitiv der Klagemauer

Dativ der Klagemauer

Akkusativ die Klagemauer

[1] die Klagemauer, 1879

Worttrennung:

Kla·ge·mau·er, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈklaːɡəˌmaʊ̯ɐ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Klagemauer (Info)

Bedeutungen:

[1] (jüdische) Gebetsstätte in Jerusalem am Tempelberg

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Klage und Mauer

Synonyme:

[1] seltener, nach der hebräischen und englischen Bezeichnung: Westmauer

Oberbegriffe:

[1] Mauer

Beispiele:

[1] An der Klagemauer beten nicht nur die orthodoxen Juden.
[1] „Der Zugang zur jüdischen Klagemauer führte zwar durch Sicherheitsschleusen, stand aber jedermann jederzeit frei, sofern er eine Kippa trug.“[1]
[1] „Helena näherte sich der Klagemauer mit kleinen, unsicheren Schritten.“[2]
[1] „An der Klagemauer standen Juden und weinten, alte Juden und junge Juden.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Klagemauer
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Klagemauer
[*] canoonet „Klagemauer
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalKlagemauer
[1] Duden online „Klagemauer

Quellen:

  1. Wolfgang Büscher: Ein Frühling in Jerusalem. Rowohlt Berlin Verlag, Berlin 2014, ISBN 978-3-87134-784-9, Seite 195.
  2. Lizzie Doron: Warum bist du nicht vor dem Krieg gekommen?. 6. Auflage. Jüdischer Verlag im Suhrkamp Verlag, Frankfurt 2015, ISBN 978-3-518-45769-6, Seite 71. Hebräisches Original 1998.
  3. Edgar Hilsenrath: Der Nazi & der Friseur. Roman. 15. Auflage. dtv, München 2017, ISBN 978-3-423-13441-5, Seite 325. Zuerst 1977 erschienen.