Kinderlähmung

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Kinderlähmung (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Kinderlähmung

die Kinderlähmungen

Genitiv der Kinderlähmung

der Kinderlähmungen

Dativ der Kinderlähmung

den Kinderlähmungen

Akkusativ die Kinderlähmung

die Kinderlähmungen

Worttrennung:

Kin·der·läh·mung, Plural: Kin·der·läh·mun·gen

Aussprache:

IPA: [ˈkɪndɐˌlɛːmʊŋ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Kinderlähmung (Info)

Bedeutungen:

[1] Medizin: meist epidemisch im Spätsommer bei Kindern und Jugendlichen auftretende virale Infektionskrankheit

Herkunft:

Determinativkompositum, zusammengesetzt aus dem Substantiv Kind, dem Fugenelement -er und dem Substantiv Lähmung

Synonyme:

[1] Heine-Medin-Krankheit, Polio (österreichisch), Polyomyelitis

Beispiele:

[1] Die Kinderlähmung beginnt mit grippeähnlichen Erscheinungen, Fieber und Unwohlsein.[1]
[1] „Von den langwierigen Krankheiten meiner Kindheit, darunter die vorhin erwähnte Kinderlähmung, habe ich nicht die geringste Ahnung mehr.“[2]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] cerebrale, spinale, übertragbare Kinderlähmung

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Kinderlähmung
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kinderlähmung
[*] canoonet „Kinderlähmung
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Kinderlähmung
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalKinderlähmung
[1] The Free Dictionary „Kinderlähmung
[1] Duden online „Kinderlähmung
[1] Der Neue Herder. In 2 Bänden. Herder Verlag, Freiburg 1949, Band 1, Spalte 2084, Artikel „Kinderlähmung“

Quellen:

  1. nach: Der Neue Herder. In 2 Bänden. Herder Verlag, Freiburg 1949, Band 1, Spalte 2084, Artikel „Kinderlähmung“
  2. Halldór Laxness: Auf der Hauswiese. Roman. Huber, Frauenfeld/Stuttgart 1978, ISBN 3-7193-0611-9, Seite 11. Isländisches Original 1975.