Kebab

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Kebab (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n, m[Bearbeiten]

Singular 1 Singular 2 Plural
Nominativ das Kebab der Kebab die Kebabs
Genitiv des Kebabs
des Kebab
des Kebabs
des Kebab
der Kebabs
Dativ dem Kebab dem Kebab den Kebabs
Akkusativ das Kebab den Kebab die Kebabs

Anmerkung:

Für das türkische Wort „kebap“ empfiehlt der Duden[1] im Deutschen wegen der Auslautverhärtung die Schreibung mit einem Schluss-b. Also: Kebab. Als gültige alternative Schreibungen führt er jedoch auch Kebap an. Das "Österreichische Wörterbuch"[2] kennt die Schreibungen Kebab und Kebap.

Alternative Schreibweisen:

Kebap

Worttrennung:

Ke·bab, Plural: Ke·babs

Aussprache:

IPA: [ˈkeːbap], [keˈbap]; Österreich: [ˈkebap], [keˈbap][3][4]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Kebab (Info)
Reime: -ap

Bedeutungen:

[1] Gastronomie, Kurzform: türkisches Gericht, ursprünglich aus Hammel- oder Lammfleisch, in Deutschland oft auch Rind- oder Geflügelfleisch, das in kleine dünne Scheiben geschnitten, an einem senkrechten Drehspiel überlappend aufgespießt, mittels seitlichen Grills gegart, nach und nach in kleinen garen Stücken abgeschnitten und mit unterschiedlichen Beilagen auf dem Teller serviert wird.
[2] Gastronomie, Kurzform: zu „Döner Kebab im Brot“ (türkisch: „pide arası döner“), einem unter Verwendung von [1] zubereitetem Fast-Food-Gericht, bei dem das Fleisch zusammen mit Gemüse und Soße in einem aufgeschnittenen Fladenbrot („pide“) dargereicht wird.

Herkunft:

von türkisch kebap → tr entlehnt, das auf arabisch kabāb zurückgeht[5]

Synonyme:

[1] Döner, Döner Kebab

Sinnverwandte Wörter:

[1] griechisches Pendant: Gyros, kanadisches Pendant: donair [6]

Beispiele:

[1] „Dabei, so Oberstadtbaurat Richard Kronberger, gehe es aber nicht um das Kebab an sich: ‚Wir beurteilen nicht das Produkt, sondern den Stand.‘“[7]
[1] „Mit solchen Zusätzen dürfte das Kebab nach deutschem Lebensmittelrecht nur als ‚Drehspieß‘ verkauft werden – jedoch in diesem Fall auch nur mit offener Deklaration der Bestandteile.“[8]
[1] „Das Kebab werde gegrillt und dann herunter geschnitten, der Pizzateig werde selbst angefertigt, ebenso die Soßen.“[9]
[1] „Maria lächelte ihn an und packte das Kebab aus.“[10]
[1] „Dann klappte er alles zusammen und reichte das Kebab Simone herüber.“[11]

Wortbildungen:

Döner Kebab/Dönerkebab

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Kebab
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kebab“ – nur Maskulinum
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Kebab
[1] The Free Dictionary „Kebab“ – nur Maskulinum
[1] Duden online „Kebab“ – nur Maskulinum
[1] ÖBV im Auftrag des Bundesministeriums für Unterricht und Kulturelle Angelegenheiten (Herausgeber): Österreichisches Wörterbuch. Neubearbeitung auf der Grundlage des amtlichen Regelwerks. Schulausgabe – 38. neubearbeitete Auflage. ÖBV, Pädag. Verl., Wien 1997, ISBN 3-215-07910-0 (Bearbeitung: Otto Back et al.; Red.: Herbert Fussy) – nur Neutrum

Quellen:

  1. Duden. Die deutsche Rechtschreibung. 25., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Dudenverlag, Mannheim/ Wien/ Zürich 2009. ISBN 978-3-411-04015-5
  2. Österreichisches Wörterbuch
  3. Rudolf Muhr: Österreichisches Aussprachewörterbuch, österreichische Aussprachedatenbank (Adaba). Peter Lang; Internationaler Verlag der Wissenschaften, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-631-55414-2, DNB 986461431, Seite 262.
  4. ÖBV im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung (Herausgeber): Österreichisches Wörterbuch. Auf der Grundlage des amtlichen Regelwerks. Schulausgabe – 43. Auflage. ÖBV, Wien 2016, ISBN 978-3-209-08513-9 (Bearbeitung: Magdalena Eybl et al.; Red.: Christiane M. Pabst, Herbert Fussy, Ulrike Steiner), Seite 381
  5. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Stichwort: „Kebab“
  6. Wikipedia-Artikel „Doner_kebab#Canada
  7. Erich Kocina: Kebab-Hype: Wien zieht Bremse. In: DiePresse.com. 15. Januar 2010, ISSN 1563-5449 (URL, abgerufen am 15. August 2017).
  8. Anita Kattinger: Gammel- oder Pferdefleisch: So frisch sind unsere Kebabs. In: KURIER.at. 25. November 2016 (URL, abgerufen am 15. August 2017).
  9. Erkenntnis des Landesverwaltungsgerichts Niederösterreich vom 30. Jänner 2017
  10. Sabina Naber: Die Lebenstrinker. Rotbuch, 2013 (Zitiert nach Google Books)
  11. Elisabeth Holzenhauer: Nimrod, der Unsterbliche. epubli, 2016 (Google Books)

Ähnliche Wörter (Deutsch):

Anagramme: bebak