Kebab

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Kebab (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n, m[Bearbeiten]

Singular 1 Singular 2

Plural

Nominativ das Kebab der Kebab

die Kebabs

Genitiv des Kebabs
des Kebab
des Kebabs
des Kebab

der Kebabs

Dativ dem Kebab dem Kebab

den Kebabs

Akkusativ das Kebab den Kebab

die Kebabs

Alternative Schreibweisen:

Kebap

Worttrennung:

Ke·bab, Plural: Ke·babs

Aussprache:

IPA: [ˈkeːbap], [keˈbap]; Österreich: [ˈkebap], [keˈbap][1][2]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Kebab (Info)

Bedeutungen:

[1] Gastronomie: mit Marinade gewürzte Fleischscheiben, die schichtweise auf einen senkrecht stehenden Drehspieß gesteckt und seitlich gegrillt werden[3]

Herkunft:

von türkisch kebap → tr entlehnt, das auf arabisch kabāb zurückgeht[4]

Synonyme:

[1] Deutschland: Döner

Beispiele:

[1] „Dabei, so Oberstadtbaurat Richard Kronberger, gehe es aber nicht um das Kebab an sich: ‚Wir beurteilen nicht das Produkt, sondern den Stand.‘“[5]
[1] „Mit solchen Zusätzen dürfte das Kebab nach deutschem Lebensmittelrecht nur als ‚Drehspieß‘ verkauft werden – jedoch in diesem Fall auch nur mit offener Deklaration der Bestandteile.“[6]
[1] „Das Kebab werde gegrillt und dann herunter geschnitten, der Pizzateig werde selbst angefertigt, ebenso die Soßen.“[7]
[1] „Maria lächelte ihn an und packte das Kebab aus.“[8]
[1] „Dann klappte er alles zusammen und reichte das Kebab Simone herüber.“[9]

Wortbildungen:

Döner Kebab/Dönerkebab

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Kebab
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kebab“ – nur Maskulinum
[*] canoonet „Kebab“ – nur Maskulinum
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Kebab
[1] The Free Dictionary „Kebab“ – nur Maskulinum
[1] Duden online „Kebab“ – nur Maskulinum
[1] ÖBV im Auftrag des Bundesministeriums für Unterricht und Kulturelle Angelegenheiten (Herausgeber): Österreichisches Wörterbuch. Neubearbeitung auf der Grundlage des amtlichen Regelwerks. Schulausgabe – 38. neubearbeitete Auflage. ÖBV, Pädag. Verl., Wien 1997, ISBN 3-215-07910-0 (Bearbeitung: Otto Back et al.; Red.: Herbert Fussy) – nur Neutrum

Quellen:

  1. Rudolf Muhr: Österreichisches Aussprachewörterbuch, österreichische Aussprachedatenbank (Adaba). Peter Lang; Internationaler Verlag der Wissenschaften, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-631-55414-2, DNB 986461431, Seite 262.
  2. ÖBV im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung (Herausgeber): Österreichisches Wörterbuch. Auf der Grundlage des amtlichen Regelwerks. Schulausgabe – 43. Auflage. ÖBV, Wien 2016, ISBN 978-3-209-08513-9 (Bearbeitung: Magdalena Eybl et al.; Red.: Christiane M. Pabst, Herbert Fussy, Ulrike Steiner), Seite 381
  3. Deutscher Wikipedia-Artikel „Döner Kebab“ (Stabilversion)
  4. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Stichwort: „Kebab“
  5. Erich Kocina: Kebab-Hype: Wien zieht Bremse. In: DiePresse.com. 15. Januar 2010, ISSN 1563-5449 (URL, abgerufen am 15. August 2017).
  6. Anita Kattinger: Gammel- oder Pferdefleisch: So frisch sind unsere Kebabs. In: KURIER.at. 25. November 2016 (URL, abgerufen am 15. August 2017).
  7. Erkenntnis des Landesverwaltungsgerichts Niederösterreich vom 30. Jänner 2017
  8. Sabina Naber: Die Lebenstrinker. Rotbuch, 2013 (Zitiert nach Google Books)
  9. Elisabeth Holzenhauer: Nimrod, der Unsterbliche. epubli, 2016 (Google Books)