Kairoer

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Kairoer (Deutsch)[Bearbeiten]

Adjektiv, indeklinabel[Bearbeiten]

Positiv Komparativ Superlativ
Kairoer

Worttrennung:
Kai·ro·er, keine Steigerung

Aussprache:
IPA: [ˈkaɪ̯ʁoɐ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Kairoer (Info)

Bedeutungen:
[1] Kairo und/oder dessen Einwohner betreffend, aus Kairo und/oder von dessen Einwohnern stammend

Synonyme:
[1] selten: Kairener, kairenisch, Kairiner, kairinisch

Oberbegriffe:
[1] ägyptisch

Beispiele:
[1] „Sie beherbergte seine riesige Sammlung klassischer hebräischer und deutscher Texte, gebundene Bände wie Originalmanuskripte aus allen Epochen, Werke führender moderner Autoren wie auch wertvolle Autografen, Erstausgaben, unschätzbare hebräische Inkunabeln (von 100 noch erhaltenen Exemplaren solcher frühen Drucke konnte er 40 für seine Sammlung erwerben) und 3 000 Textfragmente aus dem 12. Jahrhundert, die man in der Genisa[…] der Kairoer Synagoge gefunden hatte.“[1]
[1] „Auch eine Fahrt in einem Kairoer Taxi ist eine beeindruckende Erfahrung - vorausgesetzt sie haben Nerven aus Stahl, viel Humor und die Geduld eines Engels.[…] Denn ein normales schwarzblaues Kairoer Taxi hat kein Taxameter, so dass der Willkür keine Grenzen gesetzt sind.“[2]
[1] „Am Nachmittag hatten sich zunächst Christen im Kairoer Stadtteil Shubra und vor dem Gebäude des staatlichen Rundfunks versammelt, um gegen wiederholte Kirchenbrandstiftungen und Diskriminierung zu protestieren.“[3]
[1] „Nicht eine einzige Schlüsselfrage des israelisch-palästinensischen Konflikts wurde in der Kairoer Vereinbarung behandelt - weder die Besatzung noch die Grenzen noch die Wasserrechte noch das Rückkehrrecht oder die Entschädigung der palästinensischen Flüchtlinge.“[4]
[1] „Mittlerweile verkaufen die Strassenhändler in der Kairoer Altstadt schwarze Wollmützen mit Augenschlitz und sogenannte Guy-Fawkes-Masken.“[5]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Wörterbuch der deutschen Sprache. In zehn Bänden. 3., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. 5. Band Impu–Leim, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 1999, ISBN 3-411-04783-6, DNB 965408787, Seite 2028.
[1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, Seite 916.
[1] Duden online „Kairoer
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kairoer
[*] canoonet „Kairoer
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonKairoer
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Kairoer

Quellen:

  1. Amos Elon: Eine jüdische Heldensaga. KAUFHAUSKÖNIG SALMAN SCHOCKEN. In: Le Monde diplomatique Online. Deutschsprachige Ausgabe. Nummer 7564, 14. Januar 2005 (übersetzt von Niels Kadritzke), ISSN 1434-2561, Seite 6–8 (URL, abgerufen am 3. August 2013).
  2. Alte Autos werden durch neue ersetzt: Ägyptens Regierung hilft Taxi-Fahrgästen. In: GrenzEcho Online. 31. Juli 2009 (URL, abgerufen am 3. August 2013).
  3. Mehr als 20 Tote bei Unruhen in Kairo. In: zenith – Zeitschrift für den Orient. Onlineausgabe. 10. Oktober 2010, ISSN 1439-9660 (URL, abgerufen am 3. August 2013). Schreibfehler korrigiert.
  4. Adam Shatz: Der ewige Gazakrieg. Israel macht sich zum Paria der Region. Und die Hamas gewinnt an Einfluss. In: Le Monde diplomatique Online. Deutschsprachige Ausgabe. Nummer 10003, 11. Januar 2013 (übersetzt von Niels Kadritzke), ISSN 1434-2561 (URL, abgerufen am 3. August 2013).
  5. Cedric Rehman: Ägypten: Schwarzer Block gegen lange Bärte. In: WOZ Online. Nummer 10/2013, 7. März 2013 (URL, abgerufen am 3. August 2013).

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Kairoer

die Kairoer

Genitiv des Kairoers

der Kairoer

Dativ dem Kairoer

den Kairoern

Akkusativ den Kairoer

die Kairoer

Worttrennung:
Kai·ro·er, Plural: Kai·ro·er

Aussprache:
IPA: [ˈkaɪ̯ʁoɐ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Kairoer (Info)

Bedeutungen:
[1] Einwohner der ägyptischen Stadt Kairo

Synonyme:
[1] selten: Kairener, Kairiner

Weibliche Wortformen:
[1] Kairoerin

Oberbegriffe:
[1] Ägypter

Beispiele:
[1] „Als ich den Frühstückraum betrete, weiß ich wieder, dass den Kairoern gleichzeitig mit der Erfindung verschiedenster Beschallungsgeräte ein »Ohrlid« wuchs.“[1]
[1] „Die Gewalttätigkeit der Anschläge, die sich zum Beispiel vom allgemeinen Widerstand eines durchschnittlichen Kairoers oder Damasken unterscheidet, korrespondiert mit einem einst von Khomeini proklamierten Weltbild, in dem die Vereinigten Staaten der ›Große Satan‹ sind.“[2]
[1] „Immer mehr reiche Kairoer fliehen in exklusive Wohngegenden in der Wüste: Liegt die Zukunft ausserhalb der Stadt?[…] Nahezu zwei Drittel der Kairoer leben inzwischen in städtischen Slums.“[3]

Wortbildungen:
[1] Kairoerin

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Wörterbuch der deutschen Sprache. In zehn Bänden. 3., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. 5. Band Impu–Leim, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 1999, ISBN 3-411-04783-6, DNB 965408787, Seite 2028.
[1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, Seite 916.
[1] Duden online „Kairoer
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kairoer
[*] canoonet „Kairoer
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonKairoer
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Kairoer

Quellen:

  1. Andreas Altmann (Text), Michael Martin (Text, Fotografie): Unterwegs in Afrika. Frederking und Thaler, München 2002, ISBN 3-89405-604-5, Seite 59 (Zitiert nach Google Books).
  2. Frédéric Mégret: »Krieg«? – Völkerrechtssemantik und der Kampf gegen den Terrorismus. In: Herausgeberkollektiv (Herausgeber): Kritische Justiz. Vierteljahresschrift für Recht und Politik. 35. Jahrgang, Heft 2, Nomos, Baden-Baden 2002, ISSN 0023-4834, Seite 175 (PDF, URL, abgerufen am 3. August 2013).
  3. Christian H. Meier: Die Wüste lebt. Kairos Stadtplaner suchen nach Auswegen aus Armut und Überbevölkerung. In: NZZOnline. 28. Februar 2011, ISSN 0376-6829 (URL, abgerufen am 3. August 2013).