Kügelchen

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Kügelchen (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ das Kügelchen die Kügelchen
Genitiv des Kügelchens der Kügelchen
Dativ dem Kügelchen den Kügelchen
Akkusativ das Kügelchen die Kügelchen
[1] Kügelchen in verschiedenen Farben

Worttrennung:

Kü·gel·chen, Plural: Kü·gel·chen

Aussprache:

IPA: [ˈkyːɡl̩çən]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Kügelchen (Info)
Reime: -yːɡl̩çən

Bedeutungen:

[1] kleines kugelförmiges Objekt

Herkunft:

Ableitung (Diminutivum) von Kugel mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -chen (plus Umlaut)

Oberbegriffe:

[1] Kugel

Unterbegriffe:

[1] Brotkügelchen, Kunststoffkügelchen, Opiumkügelchen, Plastikkügelchen

Beispiele:

[1] Dreierlei Kügelchen finden sich wie gesagt zunächst in den Atomen: 1. Zwei Arten elektrisch geladener, nämlich a) positiv geladene Kügelchen, die „Protonen“ und b) an die 2000mal leichtere, negativ geladene Kügelchen, die „Elektronen“.[1]
[1] „Sie bohrte eine Weile nachdenklich in der Nase, strich übers Haar, suchte nach Brotkrumen auf dem Küchentich, machte kleine Kügelchen, schnippte sie spielerisch mit dem Finger, zielte absichtlich gegen die Hand von Max Schulz.“[2]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Die deutsche Rechtschreibung. In: Der Duden in zwölf Bänden. 25. Auflage. Band 1, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2009, ISBN 978-3-411-04015-5, „Kügelchen“, Seite 659.
[1] Duden online „Kügelchen
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kügelchen
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalKügelchen

Quellen:

  1. Technik und Wirtschaft der Gegenwart, Walter G. Waffenschmidt. Abgerufen am 17. November 2015.
  2. Edgar Hilsenrath: Der Nazi & der Friseur. Roman. 15. Auflage. dtv, München 2017, ISBN 978-3-423-13441-5, Seite 171f. Zuerst 1977 erschienen.