Kännel

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Kännel (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Kännel

die Kännel

Genitiv des Kännels

der Kännel

Dativ dem Kännel

den Känneln

Akkusativ den Kännel

die Kännel

Alternative Schreibweisen:

Kennel

Worttrennung:

Kän·nel, Plural: Kän·nel

Aussprache:

IPA: [ˈkɛnl̩]
Hörbeispiele:
Reime: -ɛnl̩

Bedeutungen:

[1] schweizerisch, landschaftlich binnendeutsch (unter anderem am Mittelrhein): hölzerne oder metallene Wasserrinne am Dach

Herkunft:

von mittelhochdeutsch „känel“ (zu Kanal; gewissermaßen ein kleiner Kanal)[1]

Synonyme:

[1] Dachrinne

Beispiele:

[1] Der Kännel läuft schon wieder über.

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Kännel
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kännel
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalKännel
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Kännel
[1] Duden online „Kännel
[1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion unter der Leitung von Günther Drosdowski (Herausgeber): Brockhaus-Enzyklopädie. Neunzehnte, völlig neu bearbeitete Auflage. Band 27: Deutsches Wörterbuch II, GLUC–REG, F.A. Brockhaus GmbH, Mannheim 1995, ISBN 3-7653-1127-8, DNB 943161878, Seite 1795, Artikel „Kännel“
[1] Kurt Meyer: Wie sagt man in der Schweiz? Wörterbuch der schweizerischen Besonderheiten. Dudenverlag, Mannheim/Wien/Zürich 1989, ISBN 3-411-04131-5, DNB 891057218, Seite 181, Artikel „Kännel“

Quellen:

  1. nach: Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion unter der Leitung von Günther Drosdowski (Herausgeber): Brockhaus-Enzyklopädie. Neunzehnte, völlig neu bearbeitete Auflage. Band 27: Deutsches Wörterbuch II, GLUC–REG, F.A. Brockhaus GmbH, Mannheim 1995, ISBN 3-7653-1127-8, DNB 943161878, Seite 1795, Artikel „Kännel“