Inskriptionszahl

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Inskriptionszahl (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Inskriptionszahl

die Inskriptionszahlen

Genitiv der Inskriptionszahl

der Inskriptionszahlen

Dativ der Inskriptionszahl

den Inskriptionszahlen

Akkusativ die Inskriptionszahl

die Inskriptionszahlen

Worttrennung:

In·skrip·ti·ons·zahl, Plural: In·skrip·ti·ons·zah·len

Aussprache:

IPA: [ɪnskʁɪpˈt͡si̯oːnsˌt͡saːl]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] Anzahl der eingeschriebenen Hörer einer Universität, einer Studienrichtung oder einer einzelnen Lehrveranstaltung

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Inskription und Zahl mit dem Fugenelement -s

Beispiele:

[1] „Die Inskriptionsnachweise haben weder einen praktischen Aussagewert über den tatsächlichen Lehrveranstaltungsbesuch des Studierenden, weil es für Vorlesungen ohnedies keinerlei Anwesenheitspflicht gibt und für absolvierte Übungen, Proseminare, Seminare usw. der Studierende ohnedies Zeugnisse ausgestellt bekommt, noch bilden die Inskriptionszahlen für einzelne Lehrveranstaltungen brauchbare Planungsunterlagen für die autonome und die staatliche Universitätsverwaltung.“[1]
[1] „Der danach einsetzende Preisanstieg, aus dem auch die Stärkung der Industrie abzuleiten war, führte mit den fälschlicherweise bezeichneten Erdölkrisen 1973 und 1979 zu einem Maximum der Inskriptionszahlen von ca. 465 im Jahre 1982/83.“[2]
[1] „Die Zahl der ‚echten‘ Studienanfänger, die letztlich bis zum Abschluss kommen, ist daher kleiner als die Inskriptionszahl.“[3]
[1] „Etwas weniger zuverlässig sind die Prognosen der Studierenden- und Inskriptionszahlen, obwohl dank ihrer Charakteristik als Bestände, die pro Jahr nur zu etwa 10-20% ersetzt werden, plötzliche Verschiebungen unwahrscheinlich sind.“[4]
[1] „Während es sich beim ersten um beobachtbare Ergebnisse von Entscheidungsprozessen handelt, also z.B. der tatsächlichen Inskriptionszahl der Studierenden, basieren psychographische Marketing-Ziele auf kognitiven Prozessen und wirken indirekt auf den Erfolg der ökonomischen Ziele.“[5]

Übersetzungen[Bearbeiten]


Quellen:

  1. Regierungsvorlage zur Änderung des österreichischen Allgemeinen Hochschul-Studiengesetzes, ausgedruckt am 25. Mai 1988, Seite 6
  2. Montanuniversität Leoben: Studienrichtung Erdölwesen, abgerufen am 25. März 2016
  3. Urs Baumann, Christian Allesch und Gabriele Seiser-Heiß: Zur StudentInnen-Statistik des Psychologie-Studiums. In: NEWSLETTER 02/07. SALZBURGER GESELLSCHAFT FÜR PSYCHOLOGIE, Februar 2007, Seite 22, abgerufen am 25. März 2016.
  4. Frank Landler: Hochschulplanungsprognose 2008 Analyse und Computersimulation des österreichischen Hochschulsystems ENDBERICHT. Österreichisches Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung, November 2009, Seite 56, abgerufen am 25. März 2016.
  5. Heike Pienkoß: Multimediales Marketing im World Wide Web:. Aufgezeigt am Fallbeispiel des Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik der FH Niederrhein. 1997, Seite 29 (Google Books, abgerufen am 2. Oktober 2011)