Infernalität

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Infernalität (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Infernalität

Genitiv der Infernalität

Dativ der Infernalität

Akkusativ die Infernalität

Worttrennung:

In·fer·na·li·tät, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ɪnfɛʁnaliˈtɛːt]
Hörbeispiele:
Reime: -ɛːt

Bedeutungen:

[1] veraltend: höllische Verruchtheit, teuflisches Gebaren

Herkunft:

Ableitung von infernalisch mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -ität

Synonyme:

[1] Diabolie

Gegenwörter:

[1] Göttlichkeit

Beispiele:

[1] Der Prozeß von Arras läßt die ganze Bandbreite menschlicher Infernalität aufleuchten.[1]
[1] Das Glück der Selbstbegegnung wäre angesichts der Infernalität der Materialschlachten zu poetischem Hohn verkommen.[2]
[1] Infernalität ist: Entstellung der Wahrheit, feindlicher Doppelsinn, geheimes Manövriren, versteckte Drohung, Furcht erweckende Undeutbarkeit, räthselhafte Verkündigung des Unglücks.[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion, Annette Klosa u. a. (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2001, ISBN 3-411-05504-9

Quellen:

  1. Armin Gebhardt: Ludwig Tieck: Leben und Gesamtwerk des "Königs der Romantik". Tectum Verlag DE, 1997. ISBN 9783828890015. Seite 307. GBS
  2. Bruno Hillebrand: Ästhetik des Augenblicks: der Dichter als Überwinder der Zeit - von Goethe bis Heute. Band 4011. Vandenhoeck & Ruprecht, 1999. ISBN 9783525340110. Seite 98. GBS
  3. Franziska Hoffmann: Das Orakelwesen Im Alterthume: Zum Selbstunterricht. BiblioBazaar, LLC, 2009. ISBN 9781110752188. Seite 128. GBS

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Inferno