Indossament

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Indossament (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ das Indossament

die Indossamente

Genitiv des Indossaments
des Indossamentes

der Indossamente

Dativ dem Indossament

den Indossamenten

Akkusativ das Indossament

die Indossamente

Worttrennung:
In·dos·sa·ment, Plural: In·dos·sa·men·te

Aussprache:
IPA: [ɪndɔsaˈmɛnt]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Indossament (Info)
Reime: -ɛnt

Bedeutungen:
[1] Wirtschaft: schriftlicher Zusatz oder Nachtrag auf einem Orderpapier, zum Beispiel: Orderscheck, Wechsel, Konnossement, Namensaktie), wodurch das Eigentum und die Rechte vom bisherigen Inhaber (Indossant) auf einen neuen Eigentümer (Indossatar) übergehen

Herkunft:
nach gleichbedeutend französisch indossament → fr und zu indossieren (ursprüngliche Bedeutung: auf dem Rücken tragen) über das italienische indossare → it aus mittellateinisch indorsare → la (deutsch: mit einer Bemerkung auf der Rückseite versehen) zu lateinisch dorsum → la (deutsch: der Rücken), da ursprünglich der Übertragungsvermerk nur auf die Rückseite des Indossamentes geschrieben wurde.[1]

Synonyme:
[1] Weitergabevermerk, Übertragungsvermerk

Beispiele:
[1] "Es komme also nur darauf an, daß der Wille der Parteien auf die Vollrechtsübertragung gerichtet sei, was sich allein aus dem Indossament ergebe."[2]

Charakteristische Wortkombinationen:
[1] indossierbar = durch Indossament übertragbar; indossieren = ein Orderpapier durch Indossament übertragen

Wortbildungen:
Angstindossament, Blankoindossament, Inkassoindossament, Pfandindossament, Vollindossament

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Indossament
[1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Seite 615, Eintrag „Indossament“

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Seite 615, Eintrag „Indossament“ und Seite 615, Eintrag „indossieren“
  2. Martin Löhnig: Treuhand: Interessenwahrnehmung und Interessenkonflikte, Band 109 von Jus Privatum, 2006 (Mohr Siebeck), ISBN 3161490789, Seite 20

Ähnliche Wörter (Deutsch):

Anagramme: dissonantem