Illegitimität

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Illegitimität (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Illegitimität

Genitiv der Illegitimität

Dativ der Illegitimität

Akkusativ die Illegitimität

Worttrennung:

Il·le·gi·ti·mi·tät, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˌɪleɡitimiˈtɛːt], auch: [ˈɪleɡitimiˌtɛːt]
Hörbeispiele:
Reime: -ɛːt

Bedeutungen:

[1] Eigenschaft/Handlungsweise, die in deutlichem Maße ungesetzliches (illegitimes) Verhalten zeigt
[2] veraltend: Unehelichkeit der Geburt
[3] Eigenschaft/Handlungsweise, die in deutlichem Maße unangebrachtes, nicht angemessenes (illegitimes) Verhalten zeigt

Herkunft:

Ableitung (Suffigierung) vom Adjektiv illegitim mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -ität[1]

Sinnverwandte Wörter:

[1] Illegalität, Ungesetzlichkeit, Unrechtmäßigkeit
[2] Außerehelichkeit, Unehelichkeit
[3] Unangebrachtheit, Unangemessenheit, Ungehörigkeit, Ungerechtfertigkeit

Gegenwörter:

[1] Legitimität

Beispiele:

[1] „Sarru-kenu „rechtmäßiger König", war wohl ein Thronname, den er erst anläßlich seines Regierungsantrittes annahm, um die Illegitimität seiner Thronfolge zu verdunkeln.“[2]
[2] „Die Illegitimität bewegte sich in Kärnten zwischen 40 und bis über 60 Prozent der Geburten.“[3]
[3] „Die relative Entfernung vom mittleren Bereich der fernen persönlichen Distanz zur Grenze der nahen gesellschaftlichen Distanz weist demnach ehern auf eine Grenzübergangserscheinung hin als auf eine Illegitimität der Einrichtung dieser Klasse.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Illegitimität
[*] canoonet „Illegitimität
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Illegitimität
[1, 2] The Free Dictionary „Illegitimität
[1–3] Duden online „Illegitimität“, über den Verweis auf das Adjektiv

Quellen: