Holzschneider

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Holzschneider (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Holzschneider

die Holzschneider

Genitiv des Holzschneiders

der Holzschneider

Dativ dem Holzschneider

den Holzschneidern

Akkusativ den Holzschneider

die Holzschneider

Worttrennung:

Holz·schnei·der, Plural: Holz·schnei·der

Aussprache:

IPA: [ˈhɔlt͡sˌʃnaɪ̯dɐ]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] jemand, der Holzschnitte anfertigt, die Holzschneidekunst ausübt
[2] veraltend: jemand, dessen Beruf es ist, (in einem Sägewerk, einer Tischlerei/Schreinerei) Holz in bestimmte Formen und Größen zu zersägen

Weibliche Wortformen:

[1, 2] Holzschneiderin

Beispiele:

[1] „Zum Zwecke der Reproduktion und Verfielfältigung durch Holzstiche musste [Wilhelm] Busch die Bleistift- und Federzeichnungen seitenverkehrt auf einen Holzstock übertragen, ein Holzschneider führte dann die Arbeit zu Ende.“[1]
[2] „Wir haben gemeinsam das Sägewerk ausgebaut und vergrößert, ich habe eine Möbelschreinerei eröffnet für die Leute in der Region, wir haben Zimmermänner angestellt, Tischler, Holzschneider, andere Menschen in Lohn und Brot gebracht, die mit ihrer Arbeit bei uns ihre Familien ernähren konnten.“[2]
[2] „Der ältere der beiden Holzschneider fragt Heribert, wie die Eichen geschnitten werden sollen.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Holzschneider
[*] canoonet „Holzschneider
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Holzschneider
[1] Duden online „Holzschneider
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalHolzschneider
[1] PONS – Deutsche Rechtschreibung „Holzschneider
[1] Goethe-Wörterbuch „Holzschneider
[1, 2] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Holzschneider
[1] Johann Christoph Adelung: Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart mit beständiger Vergleichung der übrigen Mundarten, besonders aber der oberdeutschen. Zweyte, vermehrte und verbesserte Ausgabe. Leipzig 1793–1801 „Holzschneider
[1] Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. Das umfassende Bedeutungswörterbuch der deutschen Gegenwartssprache. 8., überarbeitete und erweiterte Auflage. Dudenverlag, Berlin 2015, ISBN 978-3-411-05508-1, Seite 886, Stichwort „Holzschneider“
[1, 2] Joachim Heinrich Campe: Wörterbuch der deutschen Sprache. Zweiter Theil. F bis K, Braunschweig 1808 (Internet Archive), Seite 779, Stichwort „Holzſchneider“

Quellen:

  1. Petra Kipphoff: Jedes legt noch schnell ein Ei. In: Zeit Online. Nummer 32/2002, 1. August 2002, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 2. April 2018).
  2. Stevan Paul: Der große Glander. Mairisch-Verlag, Hamburg 2016, ISBN 978-3-938539-81-1, DNB 1111777632 (zitiert nach Google Books, abgerufen am 2. April 2018).
  3. Oswald Menzel; Horst Knobloch (Herausgeber): Hofegänger. Books on Demand, Norderstedt 2011, ISBN 978-3-8448-6203-4, Seite 74, DNB 1014376157 (zitiert nach Google Books, abgerufen am 2. April 2018).