Hochmittelalter

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Hochmittelalter (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ das Hochmittelalter

Genitiv des Hochmittelalters

Dativ dem Hochmittelalter

Akkusativ das Hochmittelalter

Worttrennung:

Hoch·mit·tel·al·ter, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈhoːxˌmɪtl̩ʔaltɐ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Hochmittelalter (Info)

Bedeutungen:

[1] Geschichte: Zeitabschnitt von circa 1050 bis 1250 nach Christus in Europa und dem Mittelmeerraum

Herkunft:

Determinativkompositum aus hoch und Mittelalter

Gegenwörter:

[1] Frühmittelalter, Spätmittelalter

Oberbegriffe:

[1] Mittelalter; Geschichtsepoche

Beispiele:

[1] „Das Rom der Päpste, Sehnsucht und Ziel unzähliger Pilger, war unter den großen Päpsten des Hochmittelalters nicht mehr nur religiöser Mittelpunkt der abendländischen Christenheit, sondern auch geistlich-weltliche Metropole.“[1]
[1] „Mit der im Hochmittelalter einsetzenden wissenschaftlichen Durchdringung des römischen Rechts wurden die einzelnen Sammlungen neu aufgeteilt.“[2]

Wortbildungen:

hochmittelalterlich

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Hochmittelalter
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Hochmittelalter
[*] canoo.net „Hochmittelalter
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonHochmittelalter
[1] Duden online „Hochmittelalter
[*] PONS – Deutsche Rechtschreibung „Hochmittelalter

Quellen:

  1. Hans K. Schulze: Vom Reich der Franken zum Land der Deutschen. Merowinger und Karolinger. Siedler Verlag, Berlin 1994, ISBN 3-88680-500-X, Seite 165.
  2. Dem Vergessen entrissen!. Spätmittelalterliche Bücherschätze aus Duderstädter Sammlungen. Von Butterbriefen, Aderlass und Seelenheil. Herausgegeben im Auftrag der Propstei St. Cyriakus Duderstadt, der Stadt Duderstadt und des Heimatvereins Goldene Mark e.V. von Sandra Kästner, Frank-Joachim Stewing, Monika Suchan und Monika Tontsch; Auswahl und Texte Frank-Joachim Stewing. Mecke, Duderstadt 2018, ISBN 978-3-86944-184-9, Seite 24.